Rezension – Die Stunde der Wut

Autor: Horst Eckert

Titel: Die Stunde der Wut

Genre: Thriller

Version: eBook und broschiert

erschienen: 8. März 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag

Über den Autor:

Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die »Tagesschau«. 1995 erschien sein Debüt »Annas Erbe«. Seine Romane gelten als »im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit« (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Den Reichtum der einen bezahlen die anderen. Manchmal mit dem Leben.
Mit Immobiliendeals wurde Hartmut Osterkamp reich. Kompromisslos baut er sein Imperium aus. Ihm ist jedes Mittel recht.
Kriminalrätin Melia Adan ist überzeugt, dass Neonazis auf einer Osterkamp-Baustelle die Leiche einer ehemaligen Kollegin verschwinden ließen. Noch hat sie keinen Beweis. Aber schon bald gefährliche Feinde.
Hauptkommissar Vincent Veih hat es mit dem Mord an der Tochter eines Psychiaters zu tun. Was zuerst wie eine Beziehungstat aussieht, führt Vincent auf ein Schlachtfeld von Gier, Korruption, politischen Intrigen – und blanker Wut.

Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung das Buch \“Im Namen der Lüge\“ gelesen hatte, wollte ich natürlich auch das nächste Buch lesen, in dem Melia und Vincent ermitteln.
Der Anfang des Buches ist gleich eine Herausforderung für mich. In sehr kurzen Kapiteln wechselt der Autor mit mir von einer Situation in die nächste. Natürlich weckt er damit eine gewisse Neugierde, denn ich will wissen, wie alles zusammenhängt. Außerdem gibt es noch eine \“Altlast\“ aus dem ersten Buch, Melia sucht immer noch nach ihrer vermissten Kollegin, ob sie wohl diesmal etwas entscheidendes herausfinden wird?
Horst Eckert hat es ein weiteres Mal verstanden, sehr brisante Themen miteinander zu verknüpfen. Als Vielleserin kam mir zwar einiges bekannt vor, aber da kommt es nun darauf an, wie der Autor alles miteinander verbindet. Zumal sich auch diesmal wieder Melia und Vincent mit Dingen auseinandersetzen müssen, die sie nicht verursacht haben, da der Ursprung in der Familie, genauer gesagt bei den Eltern, zu suchen ist.
Außerdem gab es Begebenheiten, bei denen sich bei mir auch eine gewisse Wut einstellte, aber dazu will ich nichts verraten. Ich war also mal wieder an das Buch gefesselt. Durch die teilweise sehr kurzen Kapiteln kam ich auch sehr schnell voran mit dem Lesen und habe es in einem Rutsch geschafft.

Fazit:
Ein durchaus spannendes Buch, wobei ich persönlich gestehe, dass mir das erste Buch besser gefallen hat. Aber das ist ja zum Glück Geschmackssache und damit sich jeder eine eigene Meinung bilden kann, empfehle ich beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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