Rezension – Die Wölfe vor den Toren

Autorin: Astrid Fritz
Titel: Die Wölfe vor den Toren
Genre: Historisch, Krimi
Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch
erschienen: 15. Dezember 2020
Seiten: 304
Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch

Über die Autorin:

Astrid Fritz studierte Germanistik und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Als Fachredakteurin arbeitete sie anschließend in Darmstadt und Freiburg und verbrachte mit ihrer Familie drei Jahre in Santiago de Chile. Heute lebt Astrid Fritz in der Nähe von Stuttgart. 2003 wurde im Rowohlt Taschenbuchverlag ihr erfolgreicher Erstling „Die Hexe von Freiburg“ veröffentlicht. Seither hat sie zahlreiche historische Romane veröffentlicht.

Kurzbeschreibung, übernommen:

Die Erfolgsserie um die Armenapthekerin Serafina aus Freiburg geht weiter. 

Februar 1418: Die Menschen leiden unter der beißenden Kälte. Erschreckend nah heulen des Nachts die ausgehungerten Wölfe und reißen die ersten Schafe. Dann fällt ihnen in dem Dörfchen Würi, gleich vor der Stadt, der junge Badersohn Jörgelin zum Opfer. Zum Schock gesellen sich Spukgeschichten über Werwölfe. Man hängt zur Abschreckung sogar einen Wolf an den Galgen. Das Töten geht weiter. Als die junge Heilerin Mia stirbt, kommen der Armenapothekerin Serafina und ihrem Mann, Stadtarzt Achaz, Zweifel, ob die Tiere für das Morden verantwortlich sind oder wer anders sein Unwesen treibt. Das erste Mal ermitteln sie als Ehepaar gemeinsam. In der Würi stoßen die beiden jedoch auf eine Mauer des Schweigens, der sie mit Spürsinn, Wissen und Hartnäckigkeit begegnen.
Meine Meinung:
Nachdem ich mit dem Buch \“Die Tote in der Henkersgasse\“ in die Serafina-Serie eingestiegen bin, wollte ich nun auch das sechste Folge lesen. Für mich als Vielleserin war es von Vorteil, dass gleich zu Beginn des Buches die Beteiligten aufgeführt wurden und somit konnte ich gut vorbereitet mit dem Lesen starten.
Serafina ist in Freiburg als Armenapothekerin tätig, sie ist mit Stadtarzt Achaz verheiratet. Achaz wird eines morgens geholt. Er soll sich einen toten Jungen ansehen, der wohl von einem Wolf getötet wurde. Das ist durchaus möglich, denn alle leiden in dem extrem kalten Winter Hunger. Allerdings werden Serafina und ihr Mann misstrauisch, denn immer mehr Tote werden gefunden und Achaz entdeckt andere Hinweise, die nicht auf die Wölfe hindeuten. 
Astrid Fritz hat in ihrem Buch so vieles mitgeteilt. Als Leserin habe ich einiges über Aberglaube und Spukgeschichten erfahren. Natürlich so nebenbei auch, wie schlecht es den Bewohnern von Freiburg in dem Winter ging und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten. Außerdem hatte ich die Möglichkeit Serafina und Achaz zu begleiten, denn auch ich war  neugierig, wie sich denn nun alles miteinander verhielt und wer oder was letztendlich hinter den Morden steckte. Am Ende war ich sehr überrascht, denn damit hatte ich nicht gerechnet. Serafina ebenfalls nicht und deshalb begab sie sich mal wieder in Gefahr. Von Anfang  bis Ende fühlte ich mich an das Buch gefesselt und habe es mal wieder regelrecht verschlungen. 
Fazit:
Fans von spannenden historischen Büchern werden begeistert sein. Ich habe, wie erwähnt, erst den Einstieg mit Band fünf geschafft, was dem Lesevergnügen aber nicht geschadet hat. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für die Serafina-Serie.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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