Rezension – Träume aus Samt

Autorin: Ulrike Renk

Titel: Träume aus Samt
Genre: Historisch, Biografie
Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 18. August 2020

Seiten: 576
Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Taschenbuch

Über die Autorin:
Ulrike Renk, geboren 1967 in Detmold, zog ein paar Jahre später mit Eltern und Bruder nach Dortmund, wo sie auch die Schule besuchte. Studienaufenthalt in den USA, Studium der Anglistik, Literaturwissenschaften und Soziologie an der RWTH Aachen. Sie ist Mutter von vier Kindern. Heute lebt sie mit ihrem Mann, dem jüngsten Sohn, zwei Alaskan Malamute, drei ordinären Hauskatzen und zwei indischen Laufenten, in Krefeld am Niederrhein und arbeitet als freie Autorin. 

Kurzbeschreibung, übernommen:
August, 1940. Amerika soll für Ruth Meyer und ihre Familie das Land der Freiheit werden. Endlich haben sie es geschafft, aus Europa zu fliehen. Doch wird man sie als deutsche Juden in der Fremde willkommen heißen? Die Zeichen stehen zunächst nicht zum Besten. Kaum am Hafen angekommen fällt Ruths Vater auf Betrüger herein. In Chicago, der vorerst letzten Station ihrer Odyssee, versucht Ruth sich einzurichten und Arbeit zu finden. Immer sind ihre Gedanken bei ihren Verwandten, die in Deutschland zurückbleiben mussten. Bald aber hat sie noch andere Sorgen. Ein junger Mann wirbt um sie – leider ist er Soldat und muss in die Hölle des Krieges, der sie gerade entkommen ist.

Meine Meinung:
Inzwischen kenne ich Ruth Meyer und ihre Familie sehr gut. Ich durfte in den ersten drei Büchern lesen, was sie bisher erlebt hatten und was ihnen sonst noch widerfahren ist. Jetzt mit dem vierten Buch konnte ich die Familie nach Amerika begleiten. Schwere Zeiten lagen hinter ihnen und die Ungewissheit, wie es den Familienmitgliedern geht, die entweder nicht mitwollten oder sich zu spät entschieden hatten, machte ihnen sehr zu schaffen. Gleichzeitig müssen sich alle in Chicago einleben und dies ist ebenfalls nicht immer leicht. Ich fand es ausgesprochen interessant, die Familie zu begleiten. Denn die Autorin hat mir sehr viel Wissen vermitteln können. So lernte ich das Alltagsleben der Meyers kennen, konnte erfahren, was sich beruflich tat oder es mit der Weiterbildung fortschritt. Alte Gewohnheiten und neue Lebenseinstellungen, damit mussten alle fertig werden. 
Dank der Tagebücher von Ruth Meyer konnte die Autorin wahre Begebenheiten übernehmen. Es freute mich, dass Ruth mit ihrer Familie vieles erreicht hat. Natürlich gab es ebenfalls jede Menge bewegende und traurige Momente. So erging es damals leider sehr vielen. Wir denken heute vielleicht manches Mal, dass wir anders gehandelt hätten, aber das machen wir mit dem Wissen, das wir heute haben. Die Menschen damals hatten doch noch viele Hoffnungen. 
Ich finde es ganz toll, dass Ulrike Renk mit Hilfe der Tagebücher uns Lesern die damalige Zeit näher gebracht hat.
Fazit:
Ein gelungener Abschluss der Serie, die ich wirklich gerne empfehle. In diesem Fall sollte jeder auch die gesamte Buchreihe in der zeitlichen Reihenfolge lesen und nicht einzelne Bücher.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#TräumeausSamt #NetGalleyDE

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