Rezension – Dänische Schuld

Autorin: Frida Gronover

Titel: Dänische Schuld

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. Juni 2020

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Über die Autorin:
Frida Gronover, geboren 1969, studierte Diplom-Pädagogik und Kunsttherapie an der Universität Münster. Seit 1993 arbeitet sie als Klinik-Therapeutin. Die Sommer ihrer Kindheit verbrachte sie auf Falster und ist der dänischen Insel seitdem besonders verbunden. Sie lebt zusammen mit ihrer Familie und ihren Tieren in Nordrhein-Westfalen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Bestatterin Gitte Madsen hat sich gut in ihrer neuen Heimat, dem idyllischen Ferienort Marielyst, eingelebt. Doch die Ruhe währt nicht lang: Als sie im Restaurant Schou’s zu Abend isst, fällt ein anderer Gast tot vom Stuhl. Was zunächst wie eine fatale Pilzvergiftung aussieht, entpuppt sich schnell als heimtückischer Giftmord. Ehe sie sich’s versieht, ermittelt Gitte in einem neuen Fall. Sie findet heraus, dass es im nahen Umfeld des Toten auffällig viele seltsame Unfälle gegeben hat. Reiner Zufall? Oder schwebt womöglich die ganze Familie von Lars Andresen in großer Gefahr?

Meine Meinung:
Da mir das erste Buch „Ein dänisches Verbrechen“ bereits gefallen hat, wollte ich natürlich mehr von und mit Gitte Madsen lesen. Für mich persönlich fing es schon gut an, denn Gitte nimmt die Fähre von Puttgarden auf Fehmarn nach Rödby. Während ich das Buch gelesen habe, befand ich mich gerade auf Fehmarn und fühlte mich ihr besonders nah. Zumal ich auch die Gegend kenne, wo sie seit einiger Zeit lebt und arbeitet. Gitte arbeitet bei einem Bestatter und man sollte meinen, dass sie doch genug mit Leichen zu tun hat. Aber nein, privat stolpert sie ebenfalls immer wieder über Tote. Sie kann natürlich nichts dafür, dass in einem Restaurant am Nachbartisch ein Mann stirbt. Vergiftet! Aber sie kann es auch nicht so einfach vergessen und will mehr erfahren.
Die Autorin macht es Gitte in diesem Buch nicht leicht. Sie erhält merkwürdige Nachbarn, muss immer wieder einem gefährlichen Hund ausweichen und sich auch diesmal mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Wobei dies gleich doppelt zutrifft, Gitte bekommt unliebsamen Besuch und erfährt einiges mehr über ihren verschwundenen Vater. So ist immer etwas los bei ihr. Ich als Leserin erfahre nebenbei noch einiges über die Unterschiede zwischen Dänen und Deutsche, was sehr interessant ist. Frida Gronover sorgt für eine gute Mischung in ihrem Buch, was mir sehr gut gefällt. Spannung, beruflicher Alltag und Geflogenheiten, außerdem kommt die Romanze ebenfalls nicht zu kurz.

Fazit:
Auch dieses zweite Buch hat mir sehr gut gefallen. Beide Bücher sind abgeschlossene Geschichten, aber das Privatleben von Gitte zieht sich wie ein roter Faden durch beide Bücher und ich empfehle gerne beide. Sie sollten allerdings in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden, es erhöht das Lesevergnügen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DänischeSchuld #NetGalleyDE

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