Rezension – Die Strandvilla

Autorin: Sina Beerwald

Titel: Die Strandvilla

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. März 2020

Seiten: 464

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB

Über die Autorin:
Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen und hat sich bislang mit elf erfolgreichen Romanen einen Namen gemacht. 2011 wurde sie Preisträgerin des NordMordAward, des ersten Krimipreises für Schleswig-Holstein. 2014 erhielt sie den Samiel Award für ihren Sylt-Krimi »Mordsmöwen«. Seit 2009 lebt und arbeitet die Autorin auf Sylt.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Sylt 1913: Für die junge Seefahrer-Witwe Moiken Jacobsen scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen, als der Hotelier Theodor von Lengenfeldt um ihre Hand anhält. Vom beschaulichen Keitum bringt er sie ins mondäne Westerland und ermöglicht es ihr, sich in der »Strandvilla«, dem besten Hotel auf der Insel, eine eigene Konditorei einzurichten. Heimlich träumt Moiken davon, eines Tages das verlassene Strand-Café im Dünenpavillon wiederzueröffnen und steckt all ihre Kraft und Leidenschaft in süße Köstlichkeiten, die sie bis spät in die Nacht kreiert. Bald muss sie allerdings feststellen, dass Theodor sie vor allem geheiratet hat, damit sie ihm einen Stammhalter schenkt. Von ihren beruflichen Plänen ist er wenig begeistert. Als Moiken dann auch noch dem erfolgreichen Strand-Fotografen Boy Lassen begegnet, geraten ihre Lebenspläne ins Wanken. Denn kein anderer als Boy hat ihr einst mit sandigen Lippen den ersten unschuldigen Kuss geraubt …

Meine Meinung:
Ich freute mich, dass ich von Sina Beerwald mal wieder ein Buch lesen konnte, hat sie mich doch mit ihren unterschiedlichen Büchern immer sehr gut unterhalten.  Ein weiteres Mal hat sie mich nach Sylt entführt, allerdings war es eine Zeitreise. Denn ich konnte eine Weile Moiken begleiten und miterleben, was sie in den Jahren 1913/1914 so alles erlebt.
Für alle waren dies besonders ereignisreiche Jahre und die Autorin hat mir sehr viel interessantes vermittelt. Ich weiß nun noch viel mehr über das Leben auf Sylt zu der damaligen Zeit und habe einiges über die Einstellungen erfahren und auch Diskussionen verfolgen können.
Allerdings ging es hier um die Hauptperson Moiken, die völlig überraschend zur Witwe wird und mit ihrer Tochter alleine dasteht. Es war sehr interessant zu lesen, wie sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen musste und wie sie mit der Gegenwart klar kam. Die Entscheidungen, die sie treffen musste, fielen ihr nicht immer leicht. Ich bin mir nicht sicher, ob ich immer alles gut finden konnte. Das zeigt jetzt mal wieder, dass ich mittendrin im Geschehen steckte und bei den Figuren war, die von der Autorin geschaffen wurden, bzw eingesetzt wurden. Sina Beerwald hat sich einiges einfallen lassen und den Beteiligten besondere Charaktere zugeordnet, sowie reale und erfundene Personen gut miteinander verbunden. Ich war mal wieder sehr an das Buch gefesselt und musste zu meiner Verblüffung auf einmal feststellen, dass es zu einem besonderen Zeitpunkt endete. Ich hoffe ja sehr, dass ich in einem weiteren Buch erfahren kann, wie sich alles entwickelt hat.

Fazit:
Ein gelungener historischer Sylt-Roman, der einen neugierig auf eine Fortsetzung macht. Wobei ich jetzt nicht alle Einzelheiten der nächsten vier Jahre erfahren muss. Wenn meine Hauptbeteiligten überlebt haben, dann wird auch die Zeit danach sehr spannend für sie werden. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DieStrandvilla #NetGalleyDE

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