Rezension – Ostfriesische Lösung

Autor: Andreas Kriminalinski

Titel: Ostfriesische Lösung

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 5. Februar 2020

Seiten: 142

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant Verlag

Über den Autor:
Kriminalinski – mit bürgerlichem Namen: Andreas Kaminski; 1969 im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen, lebt seit vielen Jahren in Norddeutschland. Als Mitglied des SYNDIKATs war für bereits für den Agatha-Christi-Krimipreis sowie für den Newcomer-Krimipreis Harzer Hammer nominiert.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Polizist Ferdi Morthorst traut seinen Augen kaum, als er bei einer Hausbesichtigung in Pewsum über eine Frauenleiche stolpert. Völlig unverhofft haben die Krummhörn-Cops einen neuen Fall! Zeuge des Funds ist der Immobilienmakler Klaus Pelzer, das Feindbild der ganzen Krummhörn. Manch einer fordert gar die »ostfriesische Lösung«, sprich: den Mann ins Watt zu schicken, der sich für den drohenden Ausverkauf der Heimat verantwortlich zeichnet. Die Tote wiederum ist ausgerechnet Katja, die radikalste Gegnerin des Maklers. Hat er seine erbitterte Widersacherin aus dem Weg geräumt und alles genau so eingefädelt? Die Kommissare ermitteln in alle Richtungen und nehmen auch Katjas privates Umfeld ins Visier, denn durch ihre direkte Art hat sich die Einheimische nicht nur Freunde gemacht. Doch als plötzlich eine zweite Leiche auftaucht, erscheint der Fall in einem neuen Licht …

Meine Meinung:
Nachdem ich den ersten Krimi \“Ostfriesische Revanche\“ mit den Krummhörn-Cops gelesen hatte, war klar, dass ich nun auch den zweiten lesen wollte.
Es dauerte einen Moment, bis ich mich wieder zurecht fand und in das Geschehen eintauchen konnte. Aber dann war ich gefesselt, denn der Autor hat einen besonderen Schreibstil gewählt, der mir reichlich Verdächtige bescherte, aber nichts vor dem Ende verriet.
Die beiden Krummhörn-Cops sind schon etwas besonders, ausgestattet mit interessanten Charakteren, die zu Situationen führten, die zwar frivol waren, aber ich persönlich in diesem Umfang jetzt nicht unbedingt gebraucht hätte.  Begeistert hat mich auch diesmal Oma Schwidden, ich hatte wirklich sehr großen Spaß daran, sie zu beobachten.
Das Buch ist in sich abgeschlossen und kann durchaus unabhängig von dem anderen gelesen werden. Allerdings empfehle ich sehr, beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.
Als großer Krimifan bin ich auch nicht bange, Bücher mit vielen Seiten zu lesen. Leider gibt der Verlag immer nur so kurze Krimis heraus, was ich schon lange sehr bedauere. Es zeigt allerdings, wie gut ein Autor ist, wenn es ihm gelingt, in der Kürze reichlich Spannung aufzubauen. Und eins kann ich erwähnen, langweilig war es mir mit diesem Krimi nicht.

Fazit:
Wer Lust hat, ein besonderes Ermittlerteam kennen zu lernen, das gleichzeitig auch eine WG gebildet hat, sollte auf jeden Fall beide Bücher der Krummhörn-Cops lesen.

Beim Autor möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Und vor allem erwähnen, dass ich seinen Krimi unbedingt lesen wollte, denn ich kenne inzwischen einige Kurzgeschichten und Bücher von ihm, die mich begeistert  haben und da greife ich dann auch schon mal zu einem Buch mit einem für mich zu kurzen Krimi 😉

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