Rezension – Die ganze Welt ist eine große Geschichte und wir spielen darin mit

Autorin: Charlotte Roth

Titel: Die ganze Welt ist eine große Geschichte und wir spielen darin mit

Genre: Roman, Biografie

Version: eBook, Hörbuch, gebundenes Buch

erschienen: 27. September 2019

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Eisele Verlag

Über die Autorin:
Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist gebürtige Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit vielen Jahren als Autorin tätig. Mit ihrem Roman Als wir unsterblich waren, der auf einem Stück ihrer Familiengeschichte basiert, gelang ihr der erste in einer Reihe von Bestsellern. Für die Recherche an Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit führte sie unzählige Gespräche mit Endes Lektor und Freund Roman Hocke. Charlotte Roth lebt mit Mann, Kindern und Enkeln in Berlin.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Michael Ende war eine faszinierende Persönlichkeit, die Welt kaum vorstellbar ohne seine Fantasie. Einzutauchen in diese Vorstellungswelt des Menschen Michael Ende ist das Ziel dieses Romans, der bewusst keine faktenorientierte Biografie sein will, sondern der Versuch, sich den Geheimnissen, die Michael Ende nicht preisgab, ebenso respektvoll wie poetisch zu nähern. Sein Leben, das ein knappes Jahrhundert umfasste, wird mit seinem ganz speziellen Blick auf die Welt beleuchtet, der hinter dem Sichtbaren das Unsichtbare zu erspüren suchte. Geschrieben von Charlotte Roth und inhaltlich kuratiert von Michael-Ende-Kenner Roman Hocke wird dem Innenleben des beliebten Autors auf besondere Weise nachgespürt – in einer Fülle von Bildern, Schauplätzen und Begegnungen, aus der sich das Mosaik seiner ganz eigenen Geschichte zusammenfügt.

Meine Meinung:
Wer kennt sie nicht: Jim Knopf, Lukas, Emma und Lummerland? Wenn ich mich recht erinnere, war die Geschichte von Jim Knopf so ziemlich das erste, was ich von der Augsburger Puppenkiste gesehen habe. Das Buch habe ich nie gelesen, dafür aber Momo und die unendliche Geschichte und die Filme im Kino gesehen.
Deshalb hat mich dieses Buch interessiert, denn ich wollte mehr vom und über den Autor erfahren.
Gleich zu Anfang wird noch einmal darauf hingewiesen, dass es keine \“normale\“ Biografie ist, sondern ein so genannte Romanbiografie. Das Buch beginnt mit der Geschichte seiner Eltern, die ihn sehr geprägt haben und auch später nicht loslassen konnten, besonders das Verhalten der Mutter sollte einiges beeinflussen. Ich fand alles sehr interessant zu lesen, allerdings hatte ich mir öfter mal gewünscht, zu wissen, in welchem Jahr ich mich beim Lesen befinde beziehungsweise wie alt Michael Ende jeweils war. So sehr ich mich für das Buch interessierte, konnte es mich nicht so richtig überzeigen. Mir kam vieles sehr langatmig beschrieben vor, es gab große Zeitsprünge und wenn ich es mir recht überlege, habe ich mir das Leben eines Autors ganz anders vorgestellt. So kam es, dass ich mit Michael Ende dann doch nicht so richtig warm wurde.

Fazit:
Wie bereits erwähnt, fand ich es sehr interessant, Einblicke in das Leben des Autors zu erhalten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob eine reine Biografie mir mehr gefallen hätte. Mit Sicherheit gibt es genügend Leser, die mehr von Michael Ende erfahren möchten und nicht so kritisch sind, wie ich es bin.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DieGanzeWeltIstEineGroßeGeschichteUndWirSpielenDarinMit #NetGalleyDE

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