Rezension – Tagebuch eines Buchhändlers

Autor: Shaun Bythell

Titel: Tagebuch eines Buchhändlers

Genre: Tagebuch

Version: eBook, Taschenbuch

erschienen: 12. August 2019

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: btb Verlag

Über den Autor:
Shaun Bythell erwarb seinen Buchladen The Bookshop im Jahr 2001 und führt ihn seither mit großer Leidenschaft, wenn auch gewaltigen Zweifeln, was seine Wirtschaftlichkeit in der Zukunft angeht. In seiner Freizeit fährt er gerne Rad – meistens zum Pub – und teilt sich seine Wohnung über dem Laden mit seiner Katze Captain.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Wigtown, Schottland. The Book Shop, die größte Second-Hand-Buchhandlung des Landes, ist ein Paradies für Buchliebhaber. Die Bücherregale reichen bis zur Decke, die Regalböden hängen durch ob ihrer verführerischen Last. Es gibt alles, was das Herz begehrt.
Was Sie als Kunde nicht sehen, sind die Probleme im Hintergrund, mit denen sich der Besitzer Shaun Bythell herumschlagen muss. In seinem »Tagebuch eines Buchhändlers« finden Sie alles: exzentrische Kunden, unhöfliche Angestellte und eine ständig leere Kasse, aber auch den Nervenkitzel eines unerwarteten antiquarischen Fundes und den Charme der Küstenkleinstadt Wigtown. Tauchen Sie ein in die Welt des Buchhandels und lassen Sie sich verzaubern!

Meine Meinung:
Einen Buchladen zu besitzen oder in einem zu arbeiten, ist vielleicht der Traum einiger Lesesüchtigen. Mir würde es ja schon reichen, wenn man mich über Nacht dort einschließen würde und ich viel Zeit zum Stöbern hätte.
Aber ich war schon neugierig zu lesen, was so ein Buchhändler alles so erlebt. Netterweise hat sich der Autor hingesetzt und ein Jahr lang alles festgehalten. Allerdings musste ich feststellen, dass es nicht so besonders aufregend und ich ein bisschen enttäuscht war. Es ist nicht so, dass es für den Buchhändler langweilig gewesen sein mag, aber mich konnte das Buch jetzt nicht so überzeugen. Es hat deshalb auch etwas länger gedauert, bis ich es zu ende gelesen hatte.  Wobei ich zugeben muss, dass ich ohne weiteres größere Lesepausen einlegen konnte, ich verpasste ja nicht wirklich etwas.

Fazit:
Der Einblick in das Leben des Buchhändlers, der den größten Second-Hand-Buchhalden Schottlands zu haben scheint, mag vielleicht ganz interessant sein, aber mehr ist es nicht. Eine wirkliche Leseempfehlung kann ich nicht so richtig abgeben.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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