Rezension – Im Auftrag ihrer Majestät – Die königliche Spionin

Autorin: Rhys Bowen

Titel: Im Auftrag ihrer Majestät – Die königliche Spionin

Genre: Krimi, Historisch

Version: eBook

erschienen: 15. Juli 2019

Seiten: 356

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS 

Über die Autorin:
Rhys Bowen wurde in Bath, England, geboren, studierte an der London University, heiratete in eine Familie mit historischen königlichen Verbindungen und verbringt nun ihre Zeit im Norden von Californien und Arizona. Zunächst schrieb sie Kinderbücher, doch auf einer Reise in ihre malerische walisische Heimat fand sie die Inspiration für ihre Constable-Evans-Krimis. Diese Kriminalgeschichten sind mittlerweile Kult und wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.

Kurzbeschreibung, übernommen:
London, 1932: Lady Victoria Georgiana Charlotte Eugenie, Nummer 34 in der britischen Thronfolge, ist mehr als pleite. Sie hat Schottland, ihren habgierigen Bruder und ihren fischgesichtigen Verlobten zwar hinter sich gelassen, doch ohne Geld lebt es sich auch in London nicht so einfach. Deswegen überlegt sie nicht lange, als sie ein unglaubliches Angebot bekommt: Im Auftrag Ihrer königlichen Majestät soll sie die royale Gesellschaft am britischen Königshof ausspionieren. Als sie dann auch noch einen toten Franzosen in ihrer Badewanne findet, hat Lady Georgie endlich die Gelegenheit, ihren lächerlich langen Familiennamen wieder reinzuwaschen …

Meine Meinung:
Bisher hatte ich von der Autorin noch kein Buch gelesen und als ich auf dieses aufmerksam wurde, kam auch die Neugierde.
Zunächst sollte ich Lady Georgie kennen lernen, die, endlich volljährig, von ihrem Bruder und vor allem aus Schottland weg wollte. Wie gut ist es da doch, wenn die Familie ein Haus in London hat, wo sie unterkommen kann. Denn leider verfügt sie über kein Einkommen und muss ohne Dienstboten zurecht kommen. Es war anfangs sehr amüsant zu lesen, wie sie diese Probleme anging.  Wobei ich mich irgendwann fragte, weshalb der Buchtitel \“Im Auftrag ihrer Majestät – Die königlich Spionin\“  lautete. Darunter hatte ich mir etwas viel spannenderes vorgestellt und der in der Badewanne gefundene Tote hatte mit dem vermeintlichen Auftrag überhaupt nichts zu tun. Trotzdem hat mich das Buch ganz gut unterhalten und ich war neugierig, wie denn der Tote in die Badewanne gekommen ist. Natürlich sollte sich am Ende alles aufklären. Interessant fand ich es dann auch, so ganz nebenbei einiges über das Leben in gewissen Kreisen zu erfahren und eine Reise in Londons Vergangenheit unternehmen zu können.

Fazit:
Obwohl mich das Buch gut unterhalten hat und ich es durchaus spannend fand, bin ich mir nicht sicher, ob ich weitere Folgen lesen möchte. Auf der anderen Seite überlege ich dann aber auch, ob es vielleicht besser werden kann.  Mal sehen, ob es meine Zeit zulässt. Wer also gerne triviale Krimis lesen möchte, findet hier vielleicht das richtige Buch.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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