Rezension – Der weiße Ahorn

Autorin: Mina Baites

Titel: Der weiße Ahorn

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. Februar 2019

Seiten: 313

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder

Über die Autorin:
Mina Baites alias Iris Klockmann ist eine Geschichtenerzählerin. Als kleines Mädchen unterhielt sie ihre Familie mit kindlichen Abenteuern und konnte es kaum erwarten, endlich selbst lesen und schreiben zu können. Mit sieben verschlang sie so viele Bücher, dass sie ihre Eltern schier zur Verzweiflung brachte. Doch erst viel später, sie hatte längst selbst Kinder, fand sie Raum und Zeit, um ihre unzähligen Ideen aufzuschreiben. Sehr zur Freude ihrer Töchter, denn so gingen die ausgedachten Gutenachtgeschichten nicht verloren. Seit gut zehn Jahren veröffentlicht die erfolgreiche Schriftstellerin zeitgenössische und historische Romane.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Berlin, 1881. Die Schuhfabrikation der Familie Breitenbach ist unter Bedrängnis geraten. Georg Breitenbach soll in Colorado eine Tochterfabrik eröffnen, die ihr Überleben garantiert. Seine abenteuerlustige Schwester Rosa begleitet ihn nach Übersee. Dort möchte die rebellische junge Frau ihren Traum von einem selbstbestimmten Leben und einer eigenen Schule verwirklichen. Mit Mut und dem unbedingten Willen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, wagen die Geschwister den Aufbruch in das Ungewisse der Neuen Welt und stehen bald weit größeren Herausforderungen gegenüber, als sie sich je vorstellen können. Zuhause kämpft Vater Hermann Breitenbach mit ihrem Bruder Theodor nicht nur gegen einen Widersacher, auch in ihrem Privatleben erwarten sie turbulente Ereignisse. Wird es den Breitenbachs gelingen, dem Firmensymbol des weißen Ahorns, das für Stabilität und Familienzusammenhalt steht, auch in unruhigen Zeiten gerecht zu werden?

Meine Meinung:
Inzwischen habe ich schon einige Familien-Saga gelesen und nun war ich neugierig, was ich in diesem Buch erfahren würde. Denn es ist durchaus interessant mehr aus vergangenen Zeiten zu erfahren. Diese Geschichte beginnt 1881 in Berlin und ich lernte alle Familienmitglieder der Breitenbachs kennen. Gleichzeitig erfuhr ich auch von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Unternehmens, außerdem von vielen Geflogenheiten der damaligen Zeit, was einen froh macht, das es heute doch anders ist, besonders für die Frauen.
Die Autorin hat alles sehr gut geschildert, wobei es keinen großartigen Spannungsbogen gab, aber es sollte ja auch eine Familien-Saga und kein Krimi sein. Wobei ich mich doch etwas korrigieren muss, ein bisschen spannend war die Reise nach Amerika schon und dann gab es da noch eine Person, die für reichlich Unannehmlichkeiten sorgte, aber darauf will ich nicht weiter eingehen.
Auf jeden Fall fühlte ich mich gut unterhalten und auch der Schreibstil hat mir gefallen. Denn es wurde immer im Wechsel über ein anderes Familienmitglied berichtet.

Fazit:
Unterhaltsame historische Lektüre, gut recherchiert und vermittelt. Das Buch ist für sich abgeschlossen und lässt keine Fragen offen. So kann jeder entscheiden, ob die Neugierde groß auf eine Fortsetzung ist.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DerWeißeAhorn #NetGalleyDE

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