Rezension – Die Alpen sehen und sterben

Autorin: Isabella Archan

Titel: Die Alpen sehen und sterben

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. März 2019

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Emons Verlag

Über die Autorin:
Nach vielen Jahren als Schauspielerin an Staats- und Stadttheatern in Österreich, der Schweiz und Deutschland lebt und arbeitet Isabella Archan heute freiberuflich in Köln. Hier begann auch ihre Laufbahn als (Krimi-)Autorin. Neben dem Schreiben ist die gebürtige Grazerin immer wieder im TV zu sehen, u.a. im Kölner \’Tatort\‘ und in der \’Lindenstraße\‘. Ihre MordsTheaterLesungen zu ihren Krimis erfreuen sich großer Beliebtheit.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Killerjagd mit Alpenblick
Ein kaltblütiger Mord im idyllischen Kufstein. Die einzige Zeugin ist Mitzi, eine naive junge Frau. Was sie zunächst aus der Bahn wirft, übt bald eine düstere Faszination auf sie aus, und sie kommt dem Täter immer näher. Kann die ehrgeizige Inspektorin Agnes Kirschnagel, die mit der Aufklärung des Falls betraut ist, ihr trauen? Je mehr Zeit vergeht, desto mehr Menschen sterben. Und der Killer findet immer größeren Gefallen an der »MörderMitzi«.

Meine Meinung:
Puh, war das Buch spannend. Ich brauchte am Ende erst mal ein paar Minuten, um mich wieder zu beruhigen. Denn es wurde immer spannender und kurz vor dem Schluss hatte ich immer noch keine Ahnung, wie es ausgehen wird. So ungewöhnlich, wie das Buch geschrieben wurde, hätte es auch ein ganz überraschendes Ende haben können. Wobei, es war überraschend, aber so, dass es mir gefallen hat. Glück gehabt, also ich und noch jemand, aber mehr verrate ich nicht.
Isabella Archan hat hier einen ganz besonderen Schreibstil gehabt. Ich habe als Leserin ja oft schon etwas über den Täter lesen können, seinen Taten und Gedanken konnte ich folgen, wusste aber selten, wer es denn nun ist. Das Geheimnis wurde erst am Ende gelöst.  Hier war es anders, ich lernte den Täter so richtig kennen und Mitzi ebenfalls. Aber mehr verrate ich darüber nicht.
Auf jeden Fall hat mich die Autorin sehr an das Buch gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt und endet. Ich kam fast in die Versuchung, die letzten Zeilen zu lesen, nur um zu wissen, ob… nein, auch das verrate ich nicht.
Die Autorin hat vielen Beteiligten besondere Charaktere zugeordnet und netterweise am Schluss auch einige österreichische Begriffe erläutert. Allerdings hat Mitzi zwischendurch immer wieder dafür gesorgt, dass wir Leser nicht rätseln mussten.

Fazit:
Unterhaltsam, spannend, ungewöhnlich und sehr interessant, das alles hat die Autorin in diesem Krimi vereint. Mir hat es das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es sehr gerne weiter.

Beim Verlag und bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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