Rezension – Die Villa an der Elbe

Autorin: Linda Belago

Titel: Die Villa an der Elbe

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. Dezember 2018

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MIRA Taschenbuch

Über die Autorin:
Die Autorin Linda Belago ist in ihrem Leben viel gereist. Ihr Weg führte sie zunächst quer durch Europa und später nach Übersee. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse von diesen Reisen zusammen mit ihrem Interesse für historische Themen inspirieren sie für ihre Romane. Heute lebt Linda Belago mit ihrem Mann nahe der deutschen Nordseeküste.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Liegt in der Vergangenheit der Familie vielleicht die Zukunft der Reederei? Hamburg, 1910: Anni steht auf der Tribüne der Horner Rennbahn und starrt auf die Zeitung in ihren Händen, während unten die Pferde vorbeidonnern. Sie ist sich ganz sicher, dass die Frau auf dem Foto ihre seit zehn Jahren tot geglaubte Schwester ist. Anni war immer überzeugt, dass Helena das Schiffsunglück vor Hoboken überlebt hat. Aber das Leben ging weiter und von Helena kam nie ein Lebenszeichen. Anni ist inzwischen verheiratet, Mutter und Teil der hoch angesehenen Hamburger Reederfamilie Clausen. Warum ist ihre Schwester jetzt auf diesem Bild zu sehen und warum steht ein fremder Name darunter?

Meine Meinung:
Bei diesem Buch war es mal wieder so, dass mich Cover und Titel neugierig gemacht haben und ich es gerne lesen wollte.
So kam es, dass ich mich mitten in einer Familiengeschichte wiederfand, die in verschiedenen Zeitebenen und an verschiedenen Orten spielte. Im Wechsel war ich also in der Vergangenheit und Gegenwart, außerdem in Deutschland und Amerika.  Mir persönlich kam es etwas schleppend vor, weil von mehreren Personen berichtet wurde. Später konnte ich dann natürlich die Zusammenhänge erahnen. Es war ganz interessant geschrieben und so nebenher habe ich einiges über das Leben ab 1910 erfahren. Einmal mit dem Lesen begonnen, wollte ich natürlich auch nicht aufhören und hätte das Buch am liebsten in einem Rutsch gelesen.
Ich erwähnte ja, dass der Buchtitel mich neugierig gemacht hatte, in letzter Zeit wird gerne über das Leben in Häusern an der Elbe geschrieben, Wobei es hier etwas irreführend war, denn das Haus spielte nur eine kleine Rolle in der Geschichte.
Auch bedauerte ich das rasche Ende des Buches, denn es blieben noch einige Fragen offen.

Fazit:
Ein durchaus unterhaltsames Buch über Geheimnisse, Wiederfinden und das vermeintlich große Glück. Wer wissen will, wie sich das Leben zweier Schwestern entwickelt, die durch das Schicksal getrennt wurden, sollte dieses Buch mal lesen.

Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DieVillaAnDerElbe #NetGalleyDe

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