Rezension – Tod eines Surfers

Autorin: Evelyne Weissenbach

Titel: Tod eines Surfers

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. Juli 2017

Seiten: 215

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Prolibris Verlag

Über die Autorin:
Evelyne Weissenbach, geboren in Wien, lebt mit ihrem Ehemann, dem Maler Heinz Spicka, seit 2006 im österreichischen Burgenland. Seit Jahrzehnten schreibt und veröffentlicht sie Texte und Bücher zu Themen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Vom Sachbuch bis zur Lyrik. Je nachdem, was sie gerade beschäftigt und wie es sie emotional berührt. Und deshalb eben manchmal sachlich, manchmal poetisch, auch satirisch, experimentell und erotisch. Ihre neueste Schreiblust gilt dem Regionalkrimi. Land und Leute ihrer neuen Heimat geben ihrem Leben besondere Qualität, und sie möchte etwas davon zurückgeben, indem sie ihren liebevollen Blick darauf in authentische, aber vor allem auch humorvolle Krimis packt. Mit Luise Pimpernell hat sie eine kauzige Ermittlerin geschaffen. Tod eines Surfers ist der erste Kriminalroman einer Reihe im Prolibris Verlag.

Kurzbeschreibung, übernommen:
\“Ein leckeres Kerlchen!\“, hätte Oberst Doktor Luise Pimpernell unter anderen Umständen wohl über den feschen Clemens Holzbauer gedacht. Doch angesichts seiner Leiche verbot sie sich einen solchen Gedanken. Vielleicht hätte die liebenswert-schrullige Ermittlerin mit der Vorliebe für skurrile Kopfbedeckungen bei dem passionierten Surfer sogar Chancen gehabt. Der war hinter jedem Rock her, warum also nicht hinter dem langen mit Gummibund, den Luise gern trägt? Zum Surf Opening traf Holzbauer stets am Neusiedlersee ein und lebte den ganzen Sommer lang seine beiden Leidenschaften hemmungs- und rücksichtslos aus. Von hier aus ging er dann auch seinen manchmal windigen Versicherungsgeschäften nach. Motive und Verdächtige für einen Mord gibt es daher mehr als Luise und ihrem Assistenten Roman Grümpl lieb sein können. Die Pimpernell, die eher ihrer Intuition als den modernen Ermittlungstechniken traut, glaubt an eine Frauengeschichte. Hoffentlich lockt die Eingebung sie diesmal nicht auf eine falsche Fährte …

Meine Meinung:
Da ich ja immer wieder gerne Krimis lese, die in Gegenden angesiedelt sind, die ich während eines Urlaubs mal kennen gelernt habe, freute ich mich besonders, als ich auf dieses Buch aufmerksam wurde.
So lernte ich Luise Pimpernell kennen, deren Name mich schon sehr amüsierte, denn bei uns im Rheinland hat er eine lustige Bedeutung. Luise Pimpernell ist aber auch eine ganz besondere Ermittlerin, denn die Autorin hat ihre skurril liebenswerte Charakterzüge verpasst. Zu gerne würde ich dieser Dame mal begegnen 😉 Neben ihrem Erscheinungsbild hat sie auch eine ungewöhnliche Art, ihre Arbeit zu erledigen. Humorvoll und spannend fand ich dieses Buch.
Evelyne Weissenbach hat nicht nur einen spannenden Krimi geschrieben, sie hat mich auch gleichzeitig mit an den Neusiedler See genommen und mir Appetit gemacht auf leckere österreichische Gerichte. All dies hat sie bestens miteinander vereint.
Die beteiligten Personen fand ich ebenfalls sehr gut beschrieben, ist es schlimm, wenn ich das Schicksal von Clemens Holzbauer nicht bedaure? Bei den anderen Beteiligten war ich mir allerdings nicht sicher, ob ich sie in mein Leserherz schließen sollte, einzig Luiserl hat den Weg gefunden und ich freue mich auf weitere Fälle, die sie lösen muss.
Inzwischen habe ich schon einige Bücher gelesen, die von Schriftstellern aus Österreich geschrieben wurden, deshalb komme ich meistens mit den Begriffen klar, die dort gebräuchlich sind. Meinen Lesefluss konnte das alles dann auch nicht bremsen und ich wollte es ja zügig lesen, weil die Neugierde mal wieder zu groß war, weil ich unbedingt wissen wollte, wer denn der Täter war.

Fazit:
Ein humorvoll spannender Regionalkrimi, der nicht nur für gute Unterhaltung sorgt, sondern einen auch zum Neusiedler See mit den leckeren Gerichten und guten Weine mitnimmt. Ich freue mich schon darauf, Luise Pimpernell demnächst wieder zu begleiten.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

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