Rezension – Post für den Mörder

Autor: Thomas Chatwin

Titel: Post für den Mörder

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 26. Juni 2018

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Über den Autor:
Thomas Chatwin, geboren 1949, ist promovierter Literaturwissenschaftler und ein profunder England-Kenner. Er liebt Cornwall und verbringt jede freie Minute dort. Unter seinem bürgerlichen Namen Claus Beling hat er neben anderen internationalen Romanverfilmungen auch die Rosamunde-Pilcher-Reihe für das ZDF kreiert. Seiner langjährigen Freundschaft mit der englischen Bestsellerautorin und vielen gemeinsamen Reisen verdankt er ungewöhnlich detailreiche Einblicke in Cornwalls Alltag.

Kurzbeschreibung, übernommen:
In dem beschaulichen Küstenstädtchen Fowey an Cornwalls Südküste kennt jeder sie, und sie kennt jeden: Daphne Penrose, Postbotin der Royal Mail. Daphne liebt besonders die frühen Morgenstunden, wenn Fowey erwacht und sie mit ihrem Postfahrrad durch die kleinen Gässchen fährt. Eines Morgens allerdings wird die Ruhe gestört. Im Haus der Malerin Sandra McKallan scheinen sich merkwürdige Dinge ereignet zu haben, von der Bewohnerin fehlt jede Spur. Zur selben Zeit fischt Daphnes Mann Francis eine Leiche aus dem Hafen: den Reeder Edward Hammett. Als zwei weitere Tote auftauchen, wird Daphne und Francis klar: Der zuständige Chief Inspector, frisch aus London nach Cornwall versetzt, kann diesen Fall alleine nicht lösen. Die beiden beginnen zu ermitteln. Und zwar mit ihren ganz eigenen Methoden. Denn niemand kennt Fowey so gut wie Daphne und Francis Penrose!

Meine Meinung:
Inzwischen gibt es einige Bücher, deren Geschichten in Cornwall spielen. Da ich in absehbarer Zeit wohl nicht dorthin kommen werde, freue ich mich immer, wenn mir ein Buch in die Hände fällt und ich damit reisen kann. Krimis mag ich natürlich besonders gerne und deshalb war ich auf dieses Buch gespannt.
Ich sollte zunächst Daphne und Francis Penrose kennen lernen, die sehr schnell einen Platz in mein Leserherz gefunden haben. Gleichzeitig waren sie für mich auch ein etwas ungewöhnliches Paar, das sich um die Auflösung eines Falles bemühte. Aber es ist natürlich klar, dass besonders die Postbotin Daphne sehr viel mitbekommt und die Bewohner von Fowey bestens kennt.
Der Autor hat, für mich wunderbar, nicht nur die schöne Gegend beschrieben und mir damit gezeigt, dass er sich gut auskennt. Er hat es auch geschafft, reichlich Spannung aufzubauen. Es müssen ja nicht immer so furchtbar brutale Krimis sein, mit denen man viele Leser ködert. Mir persönlich macht es Spaß, auch mal etwas \“gemütlicheres\“ zu lesen, zumindest soll dies die Übersetzung von Cosy Crime sein. Und gemordet wird hier auch.

Fazit:
Ein so genannter Cosy Krimi, der reichlich Spannung bietet und gleichzeitig das Gefühl vermittelt, das schöne Cornwell nun besser zu kennen. Sollte es weitere Folgen geben, werde ich sie ganz bestimmt lesen wollen. Aber zunächst gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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