Rezension – Breitachklamm

Autorin: Nicki Fleischer

Titel: Breitachklamm

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. Mai 2018

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 

Über die Autorin:
Nicki Fleischer, in den 1970er Jahren im Sauerland geboren, wuchs in nur 240 Metern Höhe auf. Schon früh wollte sie hoch hinaus und besucht seit Kindheitstagen die Alpen. Während ihres Informatik-Studiums beschäftigte sie sich mit IT-Forensik und Polizeiarbeit. Als Verwandtschaft aus dem Allgäu angeheiratet wurde, kam sie zu dem naheliegenden Schluss, Allgäukrimis zu schreiben. Dabei schaut sie mit viel Augenzwinkern in das mordsmäßig schöne Oberallgäu und auf dessen örtliche Gepflogenheiten.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Der neue Fall für den PHK Egi aus Oberstdorf nervt, aber gewaltig. Sakradi!

Kaum hat PHK (Polizeihauptkommissar) Egi Huber seinen ersten Fall gelöst, taucht schon wieder eine Leiche im idyllischen Oberstdorf im Allgäu auf. Genauer gesagt schwimmt sie in der Breitach. Noch schlimmer: Die verhassten Kollegen der Kripo Kempten mischen sich wieder ein und der Chefmeier liegt ihm in den Ohren, den Fall schnell abzuschließen. Doch die Allgäuer sind ein eigenartiges Völkchen. Keiner scheint etwas über die Tote Annet Balder zu wissen, und wenns drauf ankommt haltens z’sammen, die Einheimischen. Da muss Egi seinen ganzen Charme und seine gewieften Kollegen alle ihre Ermittlungskünste spielen lassen. Denn von der Kemptener Kripo lässt sich der PHK nicht vorführen. Wenn schon in seinem Revier gemordet wird, will Egi denn Fall auch selbst lösen…

Meine Meinung:
In der Kurzbeschreibung stand es schon: \“Der neue Fall für den PHK Egi aus Oberstdorf nervt, aber gewaltig. Sakradi!\“
Und es hat tatsächlich etwas genervt und zwar dieser Konkurrenzkampf unter den Ermittlerin und die vielen Wiederholungen, es hat dem Krimi zwar eine gewisse Würze gegeben, aber es auch unnötig in die Länge gezogen, auf der anderen Seite, ohne dieser Konkurrenzsache, wäre es vielleicht etwas langweiliger geworden.
An der Auflösung dieses Falles arbeiten zwei Mitarbeiter aus Kempten, was den Oberstdorfern gar nicht gefällt. Ich war von dem Buch hin und her gerissen, denn trotz des Nervens war es auch spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie es denn endet.
Nachdem ich dann beschlossen hatte, der Neugierde nachzugeben und es alles mit Humor betrachten wollte, kam ich dann auch klar mit dem Buch. Die Oberstdorfer waren mir auch sehr sympathisch, vor allem die kleinen Nebensächlichkeiten haben alles etwas aufgelockert. Ich hatte als Leser dann ja auch den Vorteil, die Gedanken des Täters zu kennen, denn sie wurden immer wieder eingeschoben. Trotzdem wusste ich bin zum Schluss nicht, wer es denn war.

Fazit:
Hier hatte ich mal einen etwas anderen Krimi mit dem ich mich erst anfreunden musste. Wer also mal keinen \“normal üblichen\“ Krimi lesen möchte, sollte es mit diesem mal versuchen.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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