Rezension – Luisa und die Stunde der Kraniche

Autorin: Tania Krätschmar

Titel: Luisa und die Stunde der Kraniche

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. August 2017

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet

Die Autorin Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Nach ihrem Germanistikstudium in Berlin, Florida und New York arbeitete sie als Bookscout in Manhattan. Heute ist sie als Texterin, Übersetzerin, Rezensentin und Autorin tätig. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn die blaue Stunde naht, ist es Zeit, seine Träume zu leben.
Wenn die Kraniche über die Ostsee fliegen, beginnt die magische Stunde zwischen Tag und Nacht, in der die Zeit ihren eigenen Gesetzen folgt: Das wusste schon Luisas Großvater, der Standuhren sammelte. Seltsam still ist es ohne ihn, findet Luisa Mewelt, als sie die Tür von »Haus Zugvogel« öffnet. Zwei Wochen will die Schmuckdesignerin im Ferienhaus der Familie an der Ostsee allein über den Antrag ihres Freundes Richard nachdenken. Doch alles kommt anders: Ein gewisser Kranichexperte, ebenso unwiderstehlich wie frech, kreuzt ihren Weg. Und immer wieder trifft Luisa die alte Mary, deren Ansichten über das Leben sie seltsam berühren …


Meine Meinung:
Manchmal wird man ja gefragt, warum hast Du Dich für dieses Buch entschieden. Hier würde ich dann sagen, das Buchcover hat mir ausgesprochen gut gefallen, der Titel machte mich neugierig und es kommt noch hinzu, dass ich von der Autorin schon einige Bücher gelesen habe, die mir gefallen haben. So musste ich nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen wollte.

Zunächst lernte ich Luisa und Richard in Berlin kennen, beide würde ich jetzt nicht unbedingt in meinen Freundeskreis aufnehmen wollen. Allerdings denke ich, dass Richard mich ebenfalls nicht in seinen Kreis aufnehmen würde. Bei Luisa war ich mir nicht so sicher, obwohl sie mir unwahrscheinlich wankelmütig vorkam. Auf jeden Fall hat es mir gefallen, dass ich Luisa mit nach Zingst begleiten durfte. An einen Ort, wo ich mich wohlfühlen würde und der bei Luisa sehr viele schöne Erinnerungen geweckt hat.

Die Autorin hat mich mit diesem Buch auch besonders neugierig auf diese Gegend gemacht und ich fand es toll, was ich alles über Kraniche erfahren konnte. Ein sehr angenehmer Nebeneffekt zu der Geschichte rund um Luisa. Tja, Luisa, es kommt selten vor, dass ich mich nicht für die Protagonistin begeistern kann. Hier waren mir alle anderen Beteiligten viel sympathischer, was wohl daran lag, dass sie eben auch entschlussfreudiger waren und sich nicht verbogen haben.  Trotzdem habe ich so sehr gehofft, dass Luisa den richtigen Weg einschlägt. Hilfe hatte sie genügend, was ihr allerdings nicht bewusst war, erst als es fast zu spät war, fand sie endlich den richtigen Weg und konnte auch ein Geheimnis lüften.
Mit dem Ende war ich dann auch mehr als zufrieden und hätte gerne noch etwas weiter gelesen.

Fazit:
Wer nach einem stimmungsvollen Buch sucht, was einen in eine wunderschöne Gegend entführt und in dem es auch etwas zum Nachdenken gibt, der wird bestimmt seine Freude daran haben.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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