
Autor: Andrea Revers
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 12. September 2022
Seiten: 280
Herausgeber: KBV
Über die Autorin:
Andrea Revers wurde 1961 in Brühl/Rheinland geboren. Sie ist Diplom-Psychologin, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften und machte eine Ausbildung zur Journalistin und Marketing-Beraterin. Sie lebt in der Eifel und widmet sich nach langjähriger Tätigkeit als Management-Trainerin und Coach nun voll und ganz dem Schreiben. Sie verfasste Bücher, Fachartikel und zahlreiche Kurzkrimis. 2011 wurde sie für den »Deutschen Kurzkrimipreis« nominiert.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Entführung, Mord und verschwundene Tiere …
Das Dorfleben in der Eifel ist nicht immer nur idyllisch! Voller Sorge durchkämmt die pensionierte Kommissarin Frederike Suttner auf der Suche nach ihrem verschwundenen Kater Hannelore das Dorf und die ganze Umgegend. Sind in der Eifel wieder einmal Katzenfänger unterwegs, oder ist Hannelore möglicherweise überfahren worden? Unverhofft stolpert Frederike über mysteriöse Ereignisse, die noch Schrecklicheres erahnen lassen: Warum taucht ihre Sangesschwester Grete im Dorf auf, obwohl sie eigentlich weit weg von der Eifel auf einer Kreuzfahrt sein sollte? Was hat es mit den Unmengen an verwahrlosten Tieren auf sich, die auf dem Hof der kürzlich verstorbenen Claudia gefunden werden? Und hat bei Claudias tödlichem Fahrradunfall womöglich jemand nachgeholfen?
Frederikes kriminalistischer Instinkt ist geweckt, und während sie weiter nach ihrem schwarzen Kater sucht, beginnt sie, Zusammenhänge zwischen all den Ereignissen herzustellen. Dabei tritt sie ihren Freunden bei der Eifeler Polizei wieder einmal gehörig auf die Füße. Dass sie sich dabei selbst in große Gefahr begibt, bemerkt sie fast zu spät …
Meine Meinung:
Es ist kaum zu glauben, was alles aufgedeckt wird, wenn man nach einem verschwundenen Kater Ausschau hält. Diese Erfahrung musste Frederike machen, als sie ihren Kater Hannelore vermisst. Sie erhält Hinweise und geht ihnen nach, allerdings wird es dann etwas abenteuerlich und gefährlich, aber Frederike hat wie immer Glück und die richtigen Helfer auf ihrer Seite.
Merkwürdig ist allerdings, dass sie auf einmal ihre Freundin Grete entdeckt, die doch eigentlich Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff macht. Neugierig, wie sie nun einmal ist, will Frederike wissen, was da los ist und gerät in eine weitere Situation, die gefährlich enden könnte.
Die Autorin hat diesmal wieder für ausreichende Spannung gesorgt und mich an das Buch gefesselt. Dabei hat sie mehrere aktuelle und ernste Themen angesprochen, bei denen es um mangelhafte Versorgung in der Eifel und außerdem um Tierhandel geht.
„Hab keine Furcht“ ist das dritte Buch, in dem die pensionierte Kommissarin Frederike Suttner ermittelt. Jedes Buch ist abgeschlossen, allerdings wird das Lesevergnügen erhöht, wenn die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden können. Dies ist besonders bei diesem Buch der Fall, denn einiges bezieht sich auf Begebenheiten des vorherigen Buches. Denn dort wird ausführlicher beschrieben, was alles passiert ist. Aber für Einsteiger bei Band drei ist es auch kein Problem, weil einiges kurz erwähnt wird, wer allerdings neugierig ist und mehr wissen will…..
Fazit:
Die pensionierte Kommissarin Frederike Suttner kommt einfach nicht zur Ruhe, aber sie kann doch auch nichts dafür, dass in ihrer Umgebung so einiges passiert, was ihre Neugierde weckt. Für mich bedeutet es, dass ich eine weitere spannende Folge lesen kann, weshalb ich gerne eine Leseempfehlung gebe. Inzwischen bin ich ein Fan von ihr und weitere Bücher warten bereits darauf gelesen zu werden.