Porto Vintage – Mord am Douro

Autor: Mario Lima

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juli 2026

Seiten: 476

Herausgeber ‏ : ‎ BoD – Books on Demand






Über den Autor:
Mario Lima ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der seit vielen Jahren in Portugal lebt. Mit seiner Frau und drei Katzen wohnt er im grünen Norden des Landes. Dort kümmert er sich auch gern um seine Weinreben und keltert selbst etwas Vinho Verde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Es ist September, und am Douro hat die Weinlese begonnen. Alles scheint seinen gewohnten Gang zu gehen, da wird am Stauwehr Régua die Leiche eines jungen Mannes aus dem Fluss geborgen. Die erste Untersuchung zeigt, dass er brutal ermordet wurde: mit mehreren Messerstichen. Der Fall landet bei der Mordkommission Porto. Ana Cristina Santos, vor Kurzem zur Chefinspektorin befördert, leitet die Ermittlung. Mit ihrem Team macht sie sich auf an den Douro, in das Land der alten Portwein-Quintas und der Weinberge über dem Fluss. Vor Ort wird ihnen eins schnell klar: Es wird nicht einfach werden, diesen Fall zu lösen. Denn die Welt hier draußen hat seit jeher ihre eigenen Regeln. Ein Fluch, der seit Jahrhunderten auf einer Quinta lasten soll, kann hier noch ebenso real erscheinen wie die Bedrohungen der Gegenwart. Und über beides wird nicht gern geredet. Als sie herausfinden, dass das erste Mordopfer nicht das einzige war, wächst auch die Gefahr für die Ermittler selbst. Aber noch ahnt keiner von ihnen, an welche Grenzen sie dieser Fall führen wird.


Meine Meinung:
Dreimal habe ich die Mordkommission Porto bereits bei der Aufklärung ihrer Fälle begleitet. Seit der letzten Folge ist einiges geschehen. Ana Cristina Santos wurde inzwischen zur Chefinspektorin befördert und muss sich mit ihrem Team um den toten jungen Mann kümmern, dessen Leiche aus dem Fluss Douro gezogen wurde. Schnell finden sie zwar heraus, dass er auf einem Weingut gearbeitet hat, aber ansonsten erfahren sie sehr viel über einen Fluch und zunächst wenig Hilfreiches, was zur Aufklärung beiträgt.
Dieser Mord passiert mitten in einer hektischen Zeit, denn die Weinlese findet statt und da darf es keine Störungen geben. Dadurch erfahre ich gemeinsam mit Ana einiges über Weine, was ich sehr interessant finde. Ana hat ein tolles Team, das bestens zusammenarbeitet und für mich auch alte Bekannte sind, was mich freut.
Der Autor hat mich auch diesmal wieder begeistern können, denn es drehte sich natürlich nicht alles nur um die Mordermittlung. Ich konnte mein Wissen über Portugal und der ehemaligen Kolonie erweitern und hatte außerdem das Gefühl auch vor Ort zu sein, denn alles wurde hervorragend beschrieben.


Fazit:
Auch mit der vierten Folge der Mordkommission Porto fühlte ich mich bestens unterhalten. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Portugal und Wein gehören zusammen und bieten viel Wissenswertes. Nun ja, leider gibt es überall immer wieder Mordfälle.

Beim Autor und Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanke

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