
Autor: Claudius Crönert
Genre: Historisch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 26. Juli 2026
Seiten: 368
Herausgeber : Independently published
Über den Autor:
Claudius Crönert, in Hamburg geboren und aufgewachsen, lebt in Berlin. Schreibt vor allem historische Romane, daneben auch zeitgenössische Krimis.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Land zwischen Weser und Elbe im Jahr 772: Die christlichen Franken bedrängen die dort lebenden Saxonen. Mehr und mehr wird der junge Widukind zum Anführer seines bedrohten Volkes. Doch die saxonischen Stämme sind uneinig, wie sie dem Aggressor begegnen sollen. Kann Widukind jenen Zusammenhalt herstellen, der notwendig ist, um das Überleben und die Freiheit seines Volkes zu sichern?
Meine Meinung:
Historische Bücher lese ich immer wieder gerne mit großer Begeisterung. Denn sie erweitern mein Wissen enorm. Sicher wurde im Geschichtsunterricht über bestimmte Personen gesprochen, die die deutsche Geschichte beeinflusst haben. Allerdings nicht in dieser Ausführlichkeit, wie es in gut recherchierten Büchern beschrieben wird. Außerdem geht man auch auf andere Personen und Volkstämme ein.
Claudius Crönert hat sich an ein großes Werk gewagt und eine dreiteilige Saxonen-Saga geschrieben. In diesem ersten Buch lernte ich Widukind kennen, der in jungen Jahren zum Anführer wird. Es ist für ihn und sein Volk nicht leicht, gegen die christlichen Franken zu kämpfen.
Bevor es so richtig los geht, begleite ich Wigmar, den seine Schwester Waldkind = Widukind nennt. Diesen Namen legt er sich später richtig zu. Er und sein Schwager Albion entdeckten nach einer Jagd, bei der sie einen Hirsch erlegten, einige fränkische Soldaten. Leider wurden aber auch die Franken aufmerksam und nahmen die beiden gefangen. Nun, so etwas kann leicht tödlich enden. Aber Wigmar und Albion konnten sich befreien und erreichten ihr Dorf.
Selbstverständlich erzähle ich hier nicht, was sie danach noch alles erlebten, ich würde sonst zu viel verraten. Natürlich lerne ich noch viele weitere Personen kennen, denn der Autor schildert das alles nicht nur aus der Sicht der Saxonen, sondern lässt auch die Franken zu Wort kommen. Da gibt es zum Beispiel Rutger, der zum Reichstag nach Worms reitet, um dort dem König Karl seine Treue zu geloben.
So wechsele ich immer hin und her und erfahre als Leserin, was auf beiden Seiten passiert. Interessant finde ich natürlich auch, wie damals die Menschen lebten, wie sie sich fortbewegten und wie die Kommunikation über die weiten Entfernungen funktionierte. Schließlich standen den Beteiligten in dieser Saga vor rund tausendzweihundertfünfzig Jahren nicht unsere technischen Mittel zur Verfügung und es konnte durchaus passieren, dass diejenigen, die wichtige Nachrichten überbringen sollten, nicht unbedingt ihr Ziel erreichten.
Fazit:
Wer ebenfalls gerne historische Bücher liest und dadurch das Wissen erweitern möchte, sollte dieses Buch lesen. Allerdings sollte es allen klar sein, dass für viele eine gefährliche, wenn nicht sogar eine lebensgefährliche Zeit war und nicht nur das friedliche Zusammenleben geschildert wird.
Im Herbst erscheint das zweite Buch und im Frühjahr wird mit dem dritten Buch die Saxonen-Saga beendet.