
Autorin: Mina Albich
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 14. April 2022
Seiten: 320
Herausgeber: Emons Verlag
Über die Autorin:
Mina Albich ist Wienerin mit Leib und Seele. Sie hat soziale Verhaltenswissenschaften, Kriminalpsychologie, klassischen Gesang und literarisches Schreiben studiert. Menschen, Sprache und Musik sind ihre Hauptinteressen, die sie leidenschaftlich gern in ihren Kriminalromanen verarbeitet. Ihr Debüt »Mexikoplatz« war 2023 für den Glauser-Preis nominiert.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Wien, Mexikoplatz, drei Uhr morgens. Gruppeninspektor Felix Grohsman ist irritiert: Als er am Tatort eintrifft, ist die Tote, die die Psychologin Nicky Witt hier gefunden haben will, spurlos verschwunden. Dann wird eine Studentin aus wohlbehüteten Verhältnissen als vermisst gemeldet. Grohsman begibt sich hinab in die Untiefen der Wiener Gesellschaft und stößt dabei auf alte Bekannte – und auf die Erkenntnis, dass nichts so ist, wie es scheint. Rein gar nichts.
Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich Bücher von Autorinnen entdecke, die mich neugierig machen. So wurde ich auf Wien-Krimis von Mina Albich aufmerksam. Sie hat inzwischen vier Krimis für diese Reihe geschrieben und da ich hier nun die Möglichkeit hatte, mit dem ersten zu beginnen, wollte ich diese auch nutzen.
Von Anfang an wurde ich an das Buch gefesselt, denn es startete schon sehr spannend. Die Psychologin Nicky Witt ist früh morgens unterwegs und entdeckt auf dem Mexikoplatz eine tote Frau. Sie informiert die Polizei und geht aus irgendwelchen Gründen kurz nach Hause. Kurz danach ist die Tote verschwunden und alle stehen vor einem Rätsel. Als später die Studentin Lina als vermisst gemeldet wird, kennt man zwar den Namen, weiß aber immer noch nicht, wo sich die Leiche befindet.
Der zuständige Gruppeninspektor Felix Grohsman und seine Kollegin Joe Kettler übernehmen den Fall und natürlich schaltet sich Nicky Witt ebenfalls ein. Allen dreien hat die Autorin interessante Charaktere zugeordnet, was sehr zur Unterhaltung beigetragen hat. Sie hat ebenso sehr viele und gute Spuren gelegt, die es mir und den Ermittlern nicht unbedingt leicht machten. Denn über die Studentin Lina bringen sie einiges in Erfahrung, worüber sie nur staunen können und es stellt sich die Frage, ob das die Ursache zum Mord war.
Gerne habe ich alle begleitet und als es besonders gefährlich wurde, hoffte ich, dass es gut endet und der wahre Täter endlich gefasst werden kann. Gleichzeitig war ich auch in Wien unterwegs und habe natürlich noch mehr über die Hauptprotagonisten erfahren.
Fazit:
Ein gelungener und spannender Start einer weiteren Wien-Krimi-Reihe, die ich sehr gerne empfehle und ich freue mich darauf, dass ich nach und nach die folgenden Krimis lesen kann.
Bei der Autorin und beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken, das mir auf der Buchmesse in Wien überreicht wurde. Ich habe Mina Albich am Stand des Verlages getroffen und dort nette Gespräche geführt.