
Autor: René Laffite
Genre: Krimi, Cosy Crime
Version: eBook und Paperback
erschienen: 13. Mai 2026
Seiten: 336
Herausgeber : Gmeiner-Verlag
Über den Autor:
Hinter dem Pseudonym René Laffite verbirgt sich der Bestseller-Autor Christian Schleifer. Nach erfolgreichen Kinderbuch-Veröffentlichungen und Ghostwriter-Tätigkeiten konzentriert sich der frühere Sportjournalist nun auf das Schreiben von Kriminalromanen. Besonders gerne widmet er sich dabei den schönen Dingen des Lebens. Christian Schleifers Weinkrimis sind südlich von Wien angesiedelt. Als René Laffite lebt er seine Liebe zu Frankreich aus. Der Autor lebt mit seiner frankophilen Frau, den gemeinsamen Zwillingen und zwei Katzen in Wien.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Im Grand Palais wird die große Monet-Jubiläumsausstellung gefeiert. Während der Champagner in der Premierennacht fließt, wird Paris zur Bühne für ein ganz anderes Spiel: Internationale Kunstdiebe messen sich in einem geheimen Wettstreit – Ziel ist es, ein Werk aus der Ausstellung zu stehlen. Der Einsatz ist hoch – und der Preis tödlich.
Mitten im Trubel: Commissaire Geneviève Morel und ihre Großmutter Mamie, die als Mit-Kuratorin mehr weiß, als sie zugibt. Doch bald erkennt Geneviève, dass sich hinter goldenen Rahmen und millionenschweren Bildern ein Gegner verbirgt, der sein eigenes Spiel spielt – und vor Mord nicht zurückschreckt.
Meine Meinung:
Commissaire Geneviève Morel ermittelt in Paris und ich begleite sie immer wieder gerne dabei. Sie wohnt mit ihrer Großmutter in einem Haus im 18. Arrondissement in Montmatre, wo sie sich sehr wohlfühlt.
Gemeinsam mit der Großmutter Mamie besucht Geneviève die Eröffnung der Monet-Jubiläumsausstellung. Was sie noch nicht weiß, mir als Leserin aber bereits bekannt ist, dass es einen Wettbewerb unter internationalen Kunstdieben gibt. Wer es schafft, während der Ausstellung einen Monet zu stehlen kann den Gewinn von 100 Millionen einstreichen, ach nein nicht ganz, 5 Millionen gehen an den so genannten Schiedsrichter.
Die geladenen Besucher erleben dann den Beginn des ersten Versuchs eines spektakulären Raubs. Für den Dieb endet es tödlich und das Bild kommt zurück.
Geneviève und ihre Mitarbeiter stehen allerdings vor einem Rätsel. Der Großmutter wäre so eine Aktion zuzutrauen, aber sie beteuert, dass sie damit nichts zu tun hat. Allerdings hält sie Informationen zurück, die Geneviève gut gebrauchen könnte.
Der Autor beschreibt sehr fesselnd, was nach dem ersten Versuch noch alles passiert, denn es bleibt nicht dabei. So schwer es Geneviève fällt, benötigt sie weitere Hilfe von Familienmitgliedern.
Mit Begeisterung habe ich auch diese Folge gelesen, Geneviève und ihre Familie mag ich, obwohl sie dort als das schwarze Schaf gilt. So kann es auch einer Polizistin gehen, wenn sie in einer Familie aufwächst, die auf „der anderen Seite“ der Gesetze agiert.
Fazit:
Spannung und Nebensächlichkeiten sorgen für die perfekte Würze in diesem Krimi. Eine hervorragende Unterhaltung wird hier geboten und gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Ich bin jetzt auch besonders neugierig, wie es weitergeht, denn am Ende gab es eine Ankündigung, die nicht bei allen auf Begeisterung traf.
Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.