
Autor: Thomas Herzberg
Genre: Krimi
Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch
erschienen: 13. Januar 2026
Seiten: 303
Herausgeber : Edition M
Über den Autor:
Thomas Herzberg ist Buchautor und bekennender Tierfreund/-schützer. Er lebt, wo seine Bücher spielen und wo andere Urlaub machen: zwischen den Meeren, wo Wind und Wetter einen fast täglich auf die Probe stellen, die meisten Leute nicht besonders redselig sind und wo das Land so flach ist, dass man morgens schon sehen kann, wer mittags zu Besuch kommt. Thomas Herzberg beschreibt seine Bücher gern als leichte Kost. Wer probieren möchte, ist herzlich eingeladen …
Kurzbeschreibung, übernommen:
Tagsüber leitet Sven Christiansen einen Restpostenmarkt, doch nach Feierabend führt er ein anderes Leben. Eines, das aus Luxus und amourösen Abenteuern besteht. Als Christiansens schrecklich zugerichtete Leiche gefunden wird, sieht es nach klassischem Raubmord aus. Aber schnell wird klar, dass alle in seinem Umfeld etwas zu verbergen haben.
Ausgerechnet jetzt muss Michi Greves mürrischer Chef Kruse ins Krankenhaus – und will auch von dort den Fall leiten –, was die Sache nicht einfacher macht. Ist Michi so weit, ohne ihn zu ermitteln? Nach und nach entwirren die Beamten der Mordkommission ein Geflecht aus Lügen und Halbwahrheiten. Ein tödlicher Wettlauf, denn der Täter ist noch nicht fertig.
Meine Meinung:
Friesische Lügen wäre als Buchtitel auch sehr passend gewesen. Am Ende des Buches habe ich lange überlegt, wer denn eigentlich mal die Wahrheit gesagt hat. Der Autor hat mir viele Verdächtige präsentiert und immer, wenn ich dachte, nun ist es einer weniger, stand der wieder auf der Liste. Für mich wurde es unübersichtlich und rätselhaft.
Worum ging es eigentlich? Ein Mann wird an seinem Arbeitsplatz ermordet. Natürlich kennt ihn keiner so richtig, niemand weiß genaueres über ihn. Sein Azubi gibt seiner Mutter Rätsel auf, denn er sagt nicht, wo er sich herumgetrieben hat und weshalb die Kleidung so aussieht. Die Familie erzählt den beiden ermittelnden Kommissaren merkwürdige Geschichten und so geht es laufend weiter.
Die Beteiligten erhalten bei mir keine Sympathiepunkte, selbst Kruse nicht, der Chef von Michaela Greve und Ulf Weingärtner. Einzig die beiden Ermittler mag ich und sie müssen sich auch noch mit ihrem unmöglichen, unhöflichen Chef abgeben. Seine Krankheit und sein Krankenhausaufenthalt kommen mir etwas unrealistisch vor, aber vielleicht habe ich auch einfach keine Ahnung. Aber sein Verhalten ist trotzdem nicht in Ordnung. Aus Neugierde habe ich das Buch bis zum Ende gelesen, denn ich wollte wirklich wissen, wie alles zusammenhing.
Dieses Buch ist bereits das vierte Buch der Reihe „Tatort Waterkant“, für mich war es das erste. Allerdings hatte ich keine Probleme mit dem Einstieg, denn hier brauchte ich kein Wissen aus den anderen Folgen, zumindest hatte ich das Gefühl.
Fazit:
Wer gerne miträtseln will und neugierig ist, ob die richtige Lösung gefunden wurde, mag wahrscheinlich Spaß am Lesen dieses Krimis haben.
Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken