Jenseits aller Erinnerungen

Autor: Sydney D. Foster

Genre: Roman, Zeitgeschichte

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 5. Mai 2026

Seiten: 336

Herausgeber ‏ : ‎ KopfKino-Verlag







Über die Autorin und den Autor:
Sydney D. Foster – das sind Anja Dietel und Thomas Dellenbusch. Die beiden Autoren wurden in den 1960er Jahren in Hamburg (Dietel) und Düsseldorf (Dellenbusch) geboren. Ihre gemeinsame Faszination für Philosophie, Psychologie und Geschichte (und raffinierte Geschichten) bewegte sie dazu, sich in ihrem Debütroman „Jenseits aller Erinnerungen“ mit dem Thema Wiedergeburt auseinanderzusetzen und der Frage, inwiefern die Entdeckung einer früheren Existenz das jetzige Leben verändern kann. Das gemeinsame Pseudonym nutzt mit „Sydney“ einen Vornamen, der beidgeschlechtlich verwendet wird. Der zweite Vorname „D.“ steht für die realen Nachnamen Dietel und Dellenbusch, und Foster (dt.: Unterstützer/Förderer) steht für die partnerschaftliche Arbeit an ihren Werken.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwei Leben. Ein dunkles Geheimnis. Und eine Wahrheit, die alles verändert.
Westdeutschland, 1971: Die junge Verkäuferin Karin Bergmann führt ein bescheidenes Leben – bis sie beginnt, sich zu erinnern. Was als bloße Neugier in Trance-Sitzungen beginnt, entwickelt sich schnell zu einer hochemotionalen Reise. Ihr erscheinen Bilder einer Existenz, die längst vergangen sein sollte. Doch was sie sieht, ist kein Traum. Es ist ihr früheres Leben. Aus der unsicheren jungen Frau wird eine suchende, die bereit ist, alles zu riskieren, um jenen Menschen zu finden, der das Gestern mit dem Heute verbindet. Doch ein Schatten der Vergangenheit will unbedingt vergessen bleiben.


Meine Meinung:
Bestimmt hat die eine oder der andere schon mal darüber sinniert, ob man nicht als andere Person vor langer Zeit schon mal gelebt hat. Aber wer würde sich trauen, dies durch eine Trance-Sitzung herauszufinden?
Karin und die Mitglieder ihrer Clique trauen sich. Es kommt ganz erstaunliches heraus. Dies schildert das Autorenduo sehr fesselnd in diesem Buch.
Aber ich beginne mal von vorne. Zunächst lerne ich Karin und ihre Freunde kennen und wir befinden uns im Jahr 1971. Schon das fand ich sehr aufregend, denn ich war zu diesem Zeitpunkt ein Teenager und mir kam so vieles bekannt vor. Würde ich hier alles aufzählen, müsste ich den Rahmen sprengen.
Karin traut sich also und geht zu Theo Kiermitz, der sich darauf spezialisiert hat, Personen sozusagen in ihre eigene Vergangenheit zu führen, das habe ich jetzt vereinfacht dargestellt. Im Buch wird das hervorragend beschrieben, was mir sehr gut gefallen hat.
Auf jeden Fall kommt erstaunliches ans Licht, denn es wird festgestellt, dass Karin tatsächlich ein früheres Leben hatte. Sie berichtet von ihren Erlebnissen und möchte jetzt natürlich mehr über die Person und deren Familie erfahren. Es wird eine sehr interessante Suche und ich bin nicht die einzige, die Karin dabei begleitet.
In diesem Buch erfahre ich sehr viel über Familien- und Alltagsleben, sowie Berufsleben der 70er und 40er Jahre. Gleichzeitig ist Reinkarnation ein Thema, das viele beschäftigt und auch nachdenklich macht. Sehr fesselnd haben Anja Dietel und Thomas Dellenbusch alles beschrieben, was mich begeistert hat.


Fazit:
Es wurde geheimnisvoll und bewegend und vor allem sehr interessant. Mich hat das Buch von Anfang bis Ende gefesselt. Begeistert hat mich auch die gesamte Entwicklung, mit der ich so gar nicht gerechnet hatte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
Bevor Bücher erscheinen und auch später wird ja viel Werbung gemacht und darauf hingewiesen. Oft habe ich kleine Heftchen mit Leseproben mitgenommen. Hier war es mal anders. Zu vielen Szenen wurden vorher entsprechende Ansichtskarten erstellt, die mich neugierig machten und die ich mir später beim Lesen ebenfalls mit Begeisterung angesehen habe. So hatte ich vieles noch besser, vor allem bildlich vor Augen.

Bilder aus dem Jahr 1971

Kommt einem die Kleidung oder sogar das Fernsehbild bekannt vor?

Bilder aus den 40er Jahren

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