
Autor: Friedrich Kalpenstein
Genre: Krimi
Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch
erschienen: 9. Juni 2026
Seiten: 331
Herausgeber : Edition M
Über den Autor:
Friedrich Kalpenstein ist ein waschechter Bayer und wurde 1971 in Freising bei München geboren. Heute lebt er unweit seiner Heimatstadt im Ampertal. Die Leidenschaft fürs Erzählen entwickelte er durch Gutenachtgeschichten. So schrieb er zunächst Kinderbücher, ehe er seinen Schwerpunkt auf humoristische Romane verlagerte.
Kurzbeschreibung, übernommen:
»Manche Fotos sind für die Ewigkeit!«
Der Fotograf Domenico Spina wird in den frühen Morgenstunden auf einem Felsvorsprung des Rocca di Garda tot aufgefunden. Der Mann aus Bardolino war bekannt für seinen besonderen Blick, mit dem er Mensch und Natur jahrzehntelang perfekt in Szene gesetzt hatte.
Commissario Lanza wird gerufen und ist sich schnell sicher, dass Spina nicht freiwillig den kürzesten Weg nach unten genommen hat. Ungewollt erhält er Unterstützung von Barista und Ex-Kommissar Paul Zeitler, der es erneut nicht lassen kann, auf seine Weise in diesem Fall zu ermitteln. Erste Informationen führen nach Verona, wo Spina sich bereits in jungen Jahren als Fotograf der berühmten Opernsängerin Carmen Belotti etabliert hatte. Doch der Fotograf neigte wohl auch dazu, Menschen zu fotografieren, die nicht wussten, dass sein Fokus auf ihnen lag.
Drückte Domenico Spina vielleicht im falschen Augenblick auf den Auslöser seiner Kamera?
Meine Meinung:
Paolo, wie Paul jetzt meist genannt wird, kann es nicht lassen und schaltet sich mal wieder in die Ermittlungen ein und ich kann es ebenfalls nicht lassen, auch beim vierten Fall, begleite ich ihn.
Im Vordergrund steht für Paul natürlich sein Cafè, wo einige Veränderungen anstehen. Sein neuer Mitarbeiter Emil hat so viele gute Ideen, für die er Paul allerdings noch überreden und überzeugen muss. Zum Glück springt Emil auch ein, wenn Paul mal wieder unterwegs ist und „ermittelt“.
Getreu nach dem Motto „einmal Polizist, immer Polizist“ unterstützt er Commissario Lanza bei den Ermittlungen, die er zum Todesfall eines Fotografen aufnehmen muss.
Der Fotograf Domenico Spina wird morgens auf einem Felsvorsprung tot aufgefunden. Es stellt sich die Frage, was hat er dort gemacht und wie kam es zu dem tödlichen Absturz.
Natürlich konnte dies beantwortet werden und am Ende wurde ich mit einem Täter überrascht, den ich so gar nicht im Blick hatte. Aber bis es soweit war, wurde ich vom Autor sehr gut unterhalten. Er sorgte nicht nur für Spannung, sondern erfreute mich auch mit „Nebensächlichkeiten“. Schließlich will ich ja nicht nur bei den Ermittlungen dabei sein, sondern auch wissen, was es neues rund um Pauls Cafè gab. Ich freue mich immer, wenn die beiden Schachspieler ihren Platz einnehmen oder die kleine Principessa zeigt, dass Erziehung bei ihr zwecklos ist. Aber ganz besonders gerne lausche ich Paolo und Lanza, wenn sie sich unterhalten.
Außerdem hatte ich das Gefühl, vor Ort zu sein. Der Autor hat alles so gut beschrieben und ich hatte es vor Augen. Den Blick von oben auf den See und die strampelnden Radler.
Fazit:
Spannung und Humor sorgten ein weiteres Mal für eine gelungene Unterhaltung. Außerdem kam zu Hause so ein bisschen Urlausbfeeling auf. Sollte ich mal an den See reisen, werde ich alles mit ganz anderen Augen betrachten. 😉 Aber nun gebe ich erst einmal eine Leseempfehlung für den vierten Fall. Das Buch kann für sich allein gelesen werden, weil es abgeschlossen ist. Aber mehr Lesevergnügen bereitet es, wenn die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden.
Beim Autor möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Erwähnen möchte ich noch, dass mir das Buch zwar als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde und zwar einige Zeit vor dem Erscheinungstermin. Deshalb konnte ich das Buch vorab lesen und zeitnah nach dem Erscheinungstermin die Rezension einstellen. Dies alles hat keinen Einfluss auf meine Bewertung, denn natürlich nehme ich nur Bücher an, die ich sehr gerne lesen möchte.