
Autor: Gianni Borsa
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 24. März 2026
Seiten: 336
Herausgeber : HarperCollins Taschenbuch
Über den Autor:
Hinter dem Namen Gianni Borsa verbirgt sich Jens Burmeister, der mehr als 25 Jahre in der Forschung arbeitete, bevor er sich als Autor selbstständig machte. Er schreibt in erster Linie Kriminalromane, aber auch Wein- und Reiseführer. Der Autor wohnt in Leverkusen und Göttingen. Den Urlaub verbringt er seit Jahren bevorzugt in Italien.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Toter in der Olivenmühle und Schatten aus dunkler Vergangenheit
Die ehemalige Kriminalkommissarin Sandra Wolff und Commissario Figallo machen einen Ausflug an die Küste, als sie von den unnatürlichen Todesumständen des Olivenbauern Paolo Fusco erfahren. Figallo nimmt die Ermittlungen auf, doch der Vice-Questore legt ihm Steine in den Weg. Denn der Sohn des Olivenbauern ist sein Parteifreund mit besten Aussichten auf das Amt des Bürgermeisters. Als ein anonymer Anrufer den Fund eines Grabes aus dem Zweiten Weltkrieg meldet, wächst Figallos Team die Arbeit über den Kopf. Als ehemalige Kommissarin unterstützt Sandra Wolff die Untersuchung, doch ein dunkles Familiengeheimnis kommt ans Licht, und der Fall des toten Olivenbauern wird immer rätselhafter.
Meine Meinung:
Nachdem ich Sandra Wolff und Daniele Figallo in dem Krimi „Mord in den Chianti-Hügeln“ kennen gelernt habe, wollte ich natürlich auch das nächste Buch lesen. Neugierig, wie ich bin, interessierte mich der private der Bereich der beiden sehr. Aber natürlich wollte ich ebenfalls wissen, welche Schatten auf die Chianti-Hügeln fallen.
Sandra und Daniele sind inzwischen befreundet und machen einen Ausflug an die Küste. Leider müssen sie diesen vorzeitig abbrechen, weil Daniele einen Anruf der Rechtsmedizinerin erhält, die an einem Toten Auffälliges entdeckt hat. Dies gibt den Anlass, mit Ermittlungen zu beginnen. Allerdings wird es Daniele und seinen Mitarbeitern nicht leicht gemacht, denn sein Chef legt ihm Steine in den Weg. Wie so oft passiert das aus politischen Gründen. Trotzdem gibt Daniele nicht auf und erfährt einiges.
Gleichzeitig kommen Sandras Eltern aus Hamburg zu Besuch, die die neue Heimat ihrer Tochter kennen lernen möchten. Es stellt sich heraus, dass bei allen Beteiligten Vergangenes eine wichtige Rolle spielt. Sandra erfährt einiges über ihren Großvater und Daniele stellt fest, dass er Geheimnisse ans Tageslicht befördert.
Der Autor zeigt, dass Vergangenheit einen immer wieder einholen kann. Entweder findet etwas einen Abschluss oder Fragen können endlich beantwortet werden. Ich fand die Entwicklungen sehr interessant und war am Ende überrascht. Nun drehte sich ja tatsächlich nicht alles nur um die Ermittlungen und Vergangenheitsbewältigungen, es gab Ausflüge und auch Familienprobleme konnten gelöst werden. Also fühlte ich mich rundherum bestens unterhalten.
Fazit:
Auch die zweite Folge des Toskana-Krimis konnte mich begeistern und an das Buch fesseln. Dank der flüssigen Schreibweise habe ich das Buch in einem Rutsch lesen können, was meiner Neugierde zu Gute kam 😉 Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
Für das Rezensionsexemplar möchte ich mich vielmals bedanken