
Autorin: Susanne Arnold
Genre: Krimi, Cosy Crime
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 1. April 2026
Seiten: 368
Herausgeber : KBV
Über die Autorin:
Susanne Arnold, Jahrgang 1976, arbeitete vor ihrem Autorinnenleben viele Jahre bei einer Versicherungsgesellschaft, bis sie sich 2023 mit der Veröffentlichung ihres Debüts »Das Blau der Veilchen« einen Lebenstraum erfüllte. Seitdem schreibt sie mit Begeisterung Wohlfühlkrimis mit einer Prise Humor. Nachdem ihre ersten Geschichten in England angesiedelt waren, widmet sie sich nun zudem literarisch ihrer Heimatregion. Susanne Arnold lebt mit ihrer Familie in einem Höhenstadtteil von Koblenz.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Dorfmusik erklingt – doch der Tod spielt falsch Im beschaulichen Immenberg laufen die Kirmesvorbereitungen auf Hochtouren. Der Musikverein Schöne Töne probt emsig, um seinem Namen bis zum alljährlichen Frühschoppen wieder gerecht zu werden. Doch die streitlustige Dorfbewohnerin Henriette Bachmann will dem Fest wegen angeblich fehlender Genehmigungen den Zapfhahn abdrehen. Das kann Rita, die zweite Vorsitzende der Schönen Töne, natürlich nicht hinnehmen. Als Henriette tot im Bach gefunden wird, gerät Rita schnell ins Visier der Koblenzer Kommissare Deppert und Trottmann. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als selbst zu ermitteln und den wahren Mörder zu finden. Zum Glück hat sie gute Freundinnen, die ihr dabei helfen. Doch je tiefer die Frauen graben, umso mehr Verdächtige tauchen auf, die ein Motiv gehabt hätten, Henriette für immer zum Schweigen zu bringen …
Meine Meinung:
Es ist Kirmes und viele freuen sich auf die Tage, die von den meisten mit Karussell fahren und mit Musik und Feiern im Festzelt in Verbindung gebracht werden. Auch ich erinnere mich gerne an die Zeit, wo mein Onkel mir Kirmesgeld in die Hand gab oder wo ich mit Opa in der Raupe gefahren bin. (Die Begleitung hat sich später dann mal geändert 😉)
Heutzutage ist leider vieles anders, es gibt immer öfter Personen, die an allem etwas auszusetzen haben. Hier war es die Dorfbewohnerin Henriette Bachmann. Ich schreibe extra „war“ es, denn sie wurde tot aufgefunden, was mich jetzt nicht so sehr wunderte, denn sie hat ich eigentlich mit jedem im Dorf angelegt. Bestimmt hatte die eine oder der andere Mordgedanken. Und irgendjemand hat es dann ausgeführt. Verdächtige gibt es also reichlich, an erster Stelle steht Rita, die Vorsitzende des Musikvereins Schöne Töne. An dieser Stelle möchte ich auf einige humorvolle Namen hinweisen, denn es sind nicht unbedingt schöne Töne, die vom Musikverein dargeboten werden. Die beiden Koblenzer Kommissare Deppert und Trottmann bereiteten mir mit ihren Namen auch Spaß, ups, da können doch schon Buchstaben vergessen oder ergänzt werden. Auf jeden Fall hatten die beiden keine Ahnung, wie sich die Dorfbewohner untereinander nennen und waren mehrmals sehr verwirrt.
Rita hatte zum Glück Freundinnen, die ihr halfen, dass sie nicht als Verdächtige in Haft muss und natürlich wurde am Ende der wahre Täter gefunden.
Fazit:
Ein gelungener humorvoll spannender Wohlfühlkrimi, den ich gerne empfehle. Neben den Ermittlungen gab es auch reichlich Nebensächlichkeiten, die alle sehr unterhaltsam waren. Außerdem zeigt, dass Kirmes oder Schützenfest nicht nur Feier bedeutet, sondern auch dem Zusammenhalt in der Gemeinschaft dient.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.