Glennkill – Ein Schafskrimi

Autorin: Leonie Swann

Genre: Tierkrimi, Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

Erschienen: 14. April 2026
Neue Taschenbuchausgabe

Seiten: 384

Herausgeber ‏ : ‎ DuMont Buchverlag




Über die Autorin:
Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München. Mit ihren ersten beiden Romanen Glennkill und Garou gelang ihr auf Anhieb ein sensationeller Erfolg: Beide Bücher standen monatelang auf den Bestsellerlisten, auch international wurden sie zu Bestsellern. Glennkill wurde in 25 Sprachen übersetzt und in einer internationalen Produktion mit Starbesetzung fürs Kino verfilmt. Leonie Swann lebt bei Cambridge.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Im beschaulichen Glennkill liest der Schäfer George Glenn Abend für Abend seiner Herde Geschichten vor – auch mal einen Krimi. Als er dann selbst leblos im irischen Gras liegt, einen Spaten in der Brust, wissen die Schafe: Das war Mord. Aber wer hat den alten Schäfer umgebracht? Was war das Motiv? Und wie findet man einen Mörder?
Entschlossen suchen die Schafe nach Hinweisen, allen voran Miss Maple, das klügste Schaf der Herde (und vielleicht auch weit und breit). Zum Glück können sie sich von den vielen Geschichten inspirieren lassen, die sie über die Jahre zu hören bekommen haben. Zwischen Dorfkirche und Schäferwagen erwarten sie unzählige Rätsel, die sich nur mit einer Menge Scharf- und Schafssinn lüften lassen – dem Täter stets auf der Spur.
Und so nähert sich die Herde Schritt für Schritt, Huf für Huf, den Geheimnissen und Eigenarten der Menschenwelt …


Meine Meinung:
Das Buch wartete schon länger darauf, von mir gelesen zu werden. Da ich mir den Kinofilm ansehen möchte, habe ich es nun endlich gelesen.
Der Schäfer George Glenn liest seinen Schafen jeden Abend aus Krimis vor. Als eines Morgens George tot aufgefunden wird, ist den Schafen klar, dass dies doch merkwürdig ist. Denn sie wissen ja Bescheid und wollen herausfinden, woran George gestorben ist und ob ihn jemand umgebracht hat.
Die Autorin hat den Schafen besondere Charaktermerkmale zugeordnet. Da gibt es Miss Maple, die sehr klug ist und bestens kombinieren kann. Ein anderes Schaf kann sich an vieles gut erinnern, denn die meisten vergessen alles sehr schnell, außer ihre täglichen Abläufe.
Nun sind ja nicht alle Menschen sehr clever und die Schafe müssen sich einiges einfallen lassen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Dabei hilft es, dass sie gut beobachten und vor allem zuhören, wenn sich die Menschen unterhalten. Leider kennen sie nicht alle Wörter, die gesprochen werden und das hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat die Schafe nicht „vermenschlicht“, wie es in manchen Tierkrimis durchaus vorkommt.
Zum Cover möchte ich noch etwas erwähnen: ich habe das Buch damals mit dem grünen Cover erworben, erschienen ist das Buch 2007 bei Goldmann. Nun wurde es vom Verlag DuMont neu aufgelegt und mit einem ablösbaren Cover, passend zum Film versehen.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsamer Schafskrimi, der mich am Ende mit der Auflösung überrascht hat. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und bin nun gespannt, ob mich der Film ebenfalls begeistert.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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