
Autorin: Lisa Jeglitsch
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 8. Oktober 2025
Seiten: 416
Herausgeber : Gmeiner-Verlag
Über die Autorin:
Lisa Jeglitsch wurde 1991 in Wien geboren. Nach dem Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft führte sie ihr Weg in die Event- und Kommunikationsbranche, in der sie bis heute arbeitet. Die Liebe zum Schreiben begleitet sie seit der Volksschule, wo sie eigene Texte und Kurzgeschichten verfasste. Auf einer Solo-Reise durch Thailand entstand ihr Debütroman »Dunkles Wien: Die Morde von Lainz«.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Im Lainzer Tiergarten macht eine Joggerin einen grausamen Fund. Der Sohn einer schwerreichen Wiener Familie wurde brutal erstochen und achtlos im Wald abgelegt. Laura Sturm und Karl Suchanek vom LKA Wien übernehmen den Fall. Rasch wird klar, dass mit den Eltern des Toten etwas nicht stimmt. Der Vater des Ermordeten behindert aus fadenscheinigen Gründen die Ermittlungen und auch die Trauer der Mutter wirkt nicht aufrichtig. Hinter den glänzenden Fassaden der Wiener Oberschicht stoßen die Ermittler auf unglaubliche Abgründe …
Meine Meinung:
Die Autorin hat ihren ersten Krimi geschrieben und ich wurde aufmerksam auf dieses Buch. Der kurze Klappentext machte mich neugierig und ich wollte mehr erfahren.
So lernte ich Laura Sturm und Karl Suchanek kennen, die beiden Ermittler vom LKA Wien. Ihnen wird gemeldet, dass im Lainzer Tiergarten ein junger Mann erstochen aufgefunden wurde. Es kommt ihnen nun etwas merkwürdig vor, denn sie werden dadurch an einen Mord, der vor ein paar Jahren aufgeklärt wurde, erinnert. Damals wurde dort eine Frau gefunden, ebenfalls erstochen und genauso hingelegt, wie jetzt der junge Mann.
Ein Fall, der Rätsel aufgibt und deshalb muss auch die abgeschlossene Akte noch einmal hervorgeholt werden. Neben den beiden Inspektoren lerne ich noch eine ganze Reihe weiterer Personen kennen, sehr im Vordergrund steht Lauras Freundin Anna, die sich gerne und oft um Bo, Lauras Hund kümmert. Außerdem die Familie des Ermordeten, wie zum größten Teil nicht besonders sympathisch wirkt und nicht ganz ehrlich ist.
Als Leserin erfahre ich natürlich gleich am Anfang etwas Dramatisches und es stellt sich heraus, dass genau dies für vieles verantwortlich ist. Somit habe ich zwar einen Wissensvorsprung, aber über den Täter erfahre ich doch nichts. Allerdings kommt mir an einer Stelle, wo ein Name erwähnt wird, ein Verdacht und siehe da, ich sollte recht behalten. Der Aufbau ist sehr interessant und hat dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weil ich wissen wollte, wie es endet, wer der Täter ist und aus welchen Gründen er mordet. Laura und Karl greifen zu besonderen Mitteln, um den Fall abzuschließen, was ihnen auch gut gelingt, sie allerdings in sehr große Gefahr bringt.
Fazit:
Ein gelungener Debütkrimi, dem mit Sicherheit noch weitere folgen werden, zumindest schließe ich das aus den letzten Zeilen des Buches. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.