
Autor: Giles Blunt
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 10. Oktober 2024
Seiten: 448
Herausgeber : Kampa Verlag
Über den Autor:
Giles Blunt, geboren 1952 in Windsor, Ontario, lebte ab dem Alter von zehn Jahren in North Bay, einer Stadt am Lake Nipissing, die als Vorlage für Algonquin Bay diente. Nach einem Studium der englischen Literatur an der Universität von Toronto verbrachte er zwanzig Jahre in New York. Heute lebt und arbeitet der Schriftsteller, Dichter und Drehbuchautor, unter anderem für die Serie Law & Order, wieder in Toronto. Für den ersten Band der John-Cardinal-Reihe wurde Giles Blunt der British Crime Writers’ Association Silver Dagger verliehen. Seither sind fünf weitere Fälle erschienen. Auf die Frage, warum er seine Romane in einem vergleichbaren, aber nicht in seinem Heimatort ansiedelt, sagt Blunt: »North Bay hat nur knapp 50 000 Einwohner und eine sechsköpfige Polizei. Das Risiko, dass eine Figur versehentlich einer realen Person ähnelt, ist zu groß.«
Kurzbeschreibung, übernommen:
Es ist Frühling in Algonquin Bay. Wie jedes Jahr wird die Gegend im Südosten Kanadas von einer lästigen Mückenplage heimgesucht. Detective John Cardinal und seine Partnerin Lise Delorme ermitteln in einem seltsamen Fall: Eine junge Frau mit feuerrotem Haar sitzt in der World Tavern, der ältesten Spelunke im Dorf, weiß weder ihren Namen, noch woher sie kommt. Sie scheint wie aus dem Nichts aufgetaucht zu sein – mit einer Schusswunde im Kopf und völligem Gedächtnisverlust. Dann wird in einer Höhle in den Wäldern der Biker und Drogendealer Walter »Wombat« Guthrie tot aufgefunden. Rätselhafte Felsenmalereien an den Wänden und die Verstümmelungen der Leiche deuten auf einen Ritualmord hin. Es scheint unwahrscheinlich, dass die beiden Fälle etwas miteinander zu tun haben, aber Cardinal und Delorme stoßen immer wieder auf den selbsternannten Schamanen Red Bear, der überall seine Finger im Spiel zu haben scheint, und müssen bald feststellen, dass nicht nur die Mücken auf Blut aus sind.
Meine Meinung:
Es ist schon erstaunlich, in welch einer Gegend und unter welchen Voraussetzungen Detective John Cardinal und seine Partnerin Lise Delorme leben und arbeiten müssen. Im Frühling gibt es eine ganz besonders schlimme Mückenplage und es gibt einen sehr seltsamen Fall. Eine verwirrte junge Frau taucht auf und es stellt sich heraus, dass im Kopf eine Kugel steckt. Aber wie kam sie dahin?
Gleichzeitig lese ich etwas über einen Schamanen namens Red Bear und erfahre, dass ein Biker in einer Höhle tot aufgefunden wird. Zunächst verwirrt mich das alles ein bisschen, denn vieles wird sehr ausführlich geschildert, aber ich erkenne keine Zusammenhänge.
Privat muss John auch einige Probleme bewältigen, denn seine Frau macht ihm große Sorgen, was ebenfalls auch oft in den Vordergrund rückt. Die Neugierde sorgt dafür, dass ich bis zum Ende aushalte, denn natürlich möchte ich wissen, ob die Kugel im Kopf der jungen Frau etwas mit dem Schamanen zu tun hat.
Fazit:
Ein durchaus unterhaltsames Buch, in dem viele Fragen auftauchen und beantwortet werden müssen. Gleichzeitig werden auch interessante Themen wie Drogen und Manipulation behandelt. Wer also ebenso neugierig ist, wie ich, wird das Buch bestimmt lesen wollen. Da ich die Möglichkeit hatte, sofort im Anschluss das vierte Buch zu lesen, habe ich sie natürlich auch genutzt.
Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken