
Autor: Mathias Berg
Genre: Krimi, Zeitgeschehen
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 19. Juni 2025
Seiten: 320
Herausgeber : Emons Verlag
Über den Autor:
Mathias Berg wurde 1971 in Stuttgart geboren und schreibt seit seinem 14. Lebensjahr. Nach dem Studium der Soziologie in Bamberg und London wurde er PR-Redakteur und arbeitete in der Werbung und im Marketing. Mathias Berg ist verheiratet und lebt in Köln und in der Vulkaneifel.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein außergewöhnlicher Kriminalroman mit besonderem Charme und eine packende Zeitreise in die 70er Jahre.
Dezember 1970: Die vierjährige Liese verschwindet spurlos von einem Kinderkarussell – Hinweise sprechen für eine Entführung. Kommissarin Lucia Specht und das Team des Düsseldorfer Polizeipräsidiums setzen alles daran, den Täter zu finden. Doch während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, wird Lucia überraschend von höchster Stelle abgezogen: Sie soll verdeckt im berüchtigten Kölner Ganovenmilieu ermitteln. Schon bald überschlagen sich die Ereignisse, und Lucia muss eine schwerwiegende Entscheidung treffen.
Meine Meinung:
Lucia Specht hat während ihrer Ausbildung inzwischen einige Abteilungen bei der Düsseldorf Polizei kennen gelernt. Als sie in der Vermisstenstelle arbeitet, verschwindet auf dem Weihnachtsmarkt ein vierjähriges Mädchen und alle arbeiten mit Hochtouren daran, das Kind zu finden. Allerdings wird Lucia von diesem Fall abgezogen und nach Köln beordert, wo sie noch nicht bekannt ist und sie undercover ermitteln soll.
Mathias Berg schildert alle Begebenheiten sehr authentisch, man wird in die 70er Jahre versetzt und hat auch das Gefühl vor Ort zu sein. Natürlich dreht sich für Lucia nicht alles nur um ihre Arbeit, über ihr Privatleben und das ihrer befreundeten Kolleginnen, erfahre ich auch diesmal wieder einiges. Das gefällt mir natürlich sehr gut, denn ich begleite im Grunde ja alle Kriminalistinnen seit ihrem ersten Arbeitstag. Für Lucia gibt es einige Überraschungen, mit denen sie nicht gerechnet hat und die durchaus gefährlich werden können.
Fazit:
Auch das dritte Buch über die Kriminalistinnen hat mir sehr gut gefallen und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung. Allerdings möchte ich erwähnen, dass es mehr Lesevergnügen bereitet, beim ersten Buch zu beginnen. Der Autor entführt in eine Zeit, die viele gar nicht kennen und es ist heutzutage erstaunlich, wenn man liest, unter welchen Bedingungen die Frauen vor rund fünfzig Jahren arbeiten mussten. Schließlich ist das ja nun wirklich noch nicht so lange her.
Ich gebe dem Buch fünf von fünf Sternen
Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Eins möchte ich noch erwähnen, ich habe Mathias Berg während einer Lesung in der Düsseldorfer Krimibahn kennen gelernt, er stellte damals das erste Buch vor und hat sehr viel Hintergrundinformationen gegeben. Dies ist immer wieder sehr interessant, weil reale Begebenheiten mit fiktiven Personen und Situationen verknüpft wurden.