
Autorin: Heike Meckelmann
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 12. Februar 2025
Seiten: 512
Altersempfehlung: Erwachsene
Herausgeber : Gmeiner-Verlag
Über die Autorin:
Heike Meckelmann wurde in der Nähe von Elmshorn geboren und zog vor mehr als 34 Jahren auf die Insel Fehmarn. Sie betrieb nach dem Studium der Betriebswirtschaft auf der Insel lange Zeit einen Friseursalon und eine Hochzeitsagentur. Viele Jahre arbeitete sie in der Fotografie und nahm als Sängerin ein eigenes maritimes Album auf. Seit 2016 ist sie als freie Autorin auf Fehmarn tätig und schreibt Kriminalromane, die überwiegend auf der Insel spielen und Reiseliteratur. Über 22 Jahre mit einem Fehmaraner verheiratet, bezeichnet sie sich durch und durch als Insulanerin, die ihre Insel genauso liebt, wie die Geschichten, die sie auf der Sonneninsel schreibt.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Als das Ehepaar Lore und Tim Ahlers von der Insel Fehmarn spurlos verschwindet, setzt ihre besorgte Nichte Nadja alles daran, sie zu finden. Verzweifelt bittet sie die Polizei um Hilfe, doch die Recherchen gestalten sich schwierig. Die einzige Spur führt Hauptkommissar Dirk Westermann und seinen Kollegen Thomas Hartwig zur Luxusjacht der Ahlers, die diese erst kürzlich verkauft haben. Aber stürmische Gewässer erschweren die Ermittlungen und ein Mord im Hafenbecken von Burgstaaken wirft weitere Fragen auf. Liegt die Wahrheit am Ende viel näher als gedacht?
Meine Meinung:
Bereits zum zehnten Mal ermitteln Dirk Westermann und Thomas Hartwig auf Fehmarn. Wobei es anfangs nicht so aussieht, als gäbe es wirklich einen Fall, der aufgeklärt werden muss. Ein Ehepaar ist verschwunden und nur die Hartnäckigkeit der Nichte ist es zu verdanken, dass nachgefragt wird. Dabei wird festgestellt, dass einiges sehr mysteriös erscheint. Ernsthaft wird es, als im Hafenbecken von Burgstaaken ein Toter gefunden wird.
Die Ermittler sind mir sehr vertraut und ich begleite sie gerne. Natürlich bin ich auch über ihr Privatleben informiert und weiß außerdem, weshalb die beiden einen „Polizeihund“ an ihrer Seite haben. Eine wichtige Rolle spielt auch diesmal Charlotte Hagedorn, allerdings gab es für mich einige Gründe, dass ich mit ihr schimpfen musste. Sie ist ja auch nicht mehr die jüngste und bringt sich durch Schusseligkeiten ernsthaft in Gefahr. Hieran erkennt man schnell, dass ich wieder so richtig in die Geschichte eingetaucht bin. Ich habe mitgelitten und mit gefiebert, die Personen waren für mich real und sie mussten sich manchen Kommentar von mir anhören. Naja, nicht wirklich, das Buch ist geduldig und hat mich nicht ernst genommen.
In der Hauptsache halten sich alle auf Fehmarn auf, meiner Lieblingsinsel, die mir auch sehr vertraut ist und ich hatte mal wieder alles bestens vor Augen. So hat Heike Meckelmann ein weiteres Mal dafür gesorgt, dass ich auf Fehmarn war und an das Buch gefesselt wurde. Denn es war wirklich sehr geheimnisvoll geschrieben und ich musste bis zum Ende warten, bis ich alle Zusammenhänge verstand. Allerdings hatte ich zwar eine leise Ahnung, konnte mir aber nicht sicher sein, denn Autorinnen sind manchmal unberechenbar und überraschen mit reichlich Wendungen.
Am Ende habe ich mit einem lauten Aufseufzen und dem Gedanken, es ist ja noch mal gut gegangen, das Buch zur Seite legen können.
Fazit:
Küstengeheimnis sorgt für Rätsel und viel spannende Ermittlungsarbeit, egal, von wem. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und natürlich bin ich gespannt auf das nächste Buch.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken