Der Buchspazierer

Bücher begeistern, sie können einen in andere Zeiten und Welten entführen und sie können Freude bringen und Menschen verbinden. Manche Bücher sollten unbedingt verfilmt werden und dieses Buch hat es geschafft.



Über den Autor:
Carsten Henn, geboren 1973 in Köln, ist neben seiner Tätigkeit als Autor auch als Weinjournalist und Restaurantkritiker tätig. Viele erfolgreiche kulinarische Kriminalromane stammen aus seiner Feder, aber auch Liebeskomödien, Theaterstücke und ein Bilderbuch. Sein Roman „Der Buchspazierer“ stand über zwei Jahre auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde allein in Deutschland über eine halbe Millionen Mal verkauft, in mehr als 30 Sprachen übersetzt und mit Christoph Maria Herbst in der Titelrolle verfilmt. Auch seine nächsten Romane „Der Geschichtenbäcker“ und „Die Butterbrotbriefe“ waren große Bestseller-Erfolge. Für seine literarischen Werke erhielt er mehrere Auszeichnungen.




Über das Buch:
Der Buchhändler Carl Kollhoff befindet sich zwar schon im Ruhestand, aber dies ist ja kein Grund, dass seine Liebe zu Büchern endet und er möchte weiterhin Menschen eine Freude bereiten. Jeden Abend spaziert er mit Büchern im Rucksack zu ihnen und übergibt das gewünschte Buch. Eines Tages taucht die neunjährige Schascha auf, die ihn künftig begleiten will. Ganz langsam entsteht eine besondere Freundschaft zwischen den beiden.


Das alles könnte wunderschön sein, aber leider gibt es Personen, die es den beiden nicht leicht machen. Carl bekommt dies als erster zu spüren und dann taucht eines Tages Schascha nicht mehr auf. Nicht nur Carl vermisst das Mädchen, auch seine Kunden fragen nach ihr, denn sie hat zu allen eine besondere Beziehung. Allerdings fühlt Carl sich mit seinen Kunden auch sehr verbunden. Er hat ihnen neue Namen gegeben, die sich entweder nach dem Aussehen oder den Buchvorlieben richten. Zu gerne würde ich Frau Langstrumpf mal sehen. Was mir bald ermöglicht werden kann, dazu schreibe ich später noch mehr.


Ein Buch über Bücher zu schreiben ist jetzt nicht neues, aber es kommt auf die Geschichte rundherum an. Hier lerne ich als Leserin viele, meist liebenswerte Personen kennen. Der Autor hat es wunderbar beschrieben, dass Bücher Verbindungen schaffen und viele glücklich machen. Außerdem zeigt es, dass manches aus dem Blickwinkel eines Kindes betrachtet, es wert ist, sich mehr damit zu beschäftigen. Schascha schafft es hervorragend neue Ideen einzubringen und sie auch zu verwirklichen.


Ich fühlte mich gut unterhalten, habe mich gefreut, aber auch mitgelitten. Mit dem Ende war ich dann sehr zufrieden. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung zu diesem Buch.


Bücher haben zum Glück kein Verfallsdatum und deshalb freue ich mich auch immer wieder, wenn ich Bücher entdecke, die bereits vor einiger Zeit erschienen sind. Diesmal gab es einen besonderen Grund, weshalb ich auf dieses Buch aufmerksam wurde.
Das Buch wurde verfilmt und der Trailer hat mich so neugierig gemacht, dass ich mir sofort die neu erschienene Schmuckausgabe des Buches besorgt habe. Denn ich wollte den Film sehen und zuvor das Buch lesen. Ich freue mich nun ganz besonders auf diesen Film, denn ich erwähnte ja schon, dass ich die Beteiligten aus diesem Buch gerne so richtig sehen möchte.
Nun muss nicht jeder das Buch vorher lesen, es darf auch erst geguckt und dann gelesen werden 😉

Ab dem 10. Oktober im Kino:

Der Buchspazierer wurde verfilmt mit Christoph Maria Herbst,

Maren Kroymann, Edin Hasanovic, Ronald Zehrfeld u.v.m


Hier ist nun der Trailer, der mich begeistert und neugierig gemacht hat

außerdem finde ich es sehr interessant, andere Rezensionen zu lesen und weise gerne auf die Seite von „Frau Goethe liest“ hin

4 Gedanken zu „Der Buchspazierer

  1. Pingback: Die Liebe zu Büchern – Frau Goethe liest

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