Rezension – Tod in Zeeland

Autorin: Carla Capellmann

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. März 2021

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Emons Verlag 

Über die Autorin:
Carla Capellmann lebt im Rheinland und ist wie ihre Ermittlerin Informatikerin. Mit analytischem Blick, viel Herz und einem Augenzwinkern nimmt sie in ihrem Kriminalroman die Eigenheiten der Yogaszene aufs Korn. Walcheren und die zeeländische Küste kennt sie seit ihrer Kindheit in- und auswendig.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Mörderisches Karma an der zeeländischen Küste. Eigentlich will Freddie auf dem Yogaseminar an der zeeländischen Nordseeküste den Kopf frei bekommen, um in Ruhe über ihre Beziehung zu Jan nachzudenken. Doch noch bevor sie den ersten Sonnengruß machen kann, stolpert sie über eine Leiche. Und ausgerechnet Jan soll mit der Frau ein Verhältnis gehabt haben. Als ihr die holländische Polizei einen Mord aus Eifersucht unterstellt, sieht sich Freddie gezwungen, auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei gerät sie zwischen vermeintlich friedlichen Yogis immer tiefer in einen mörderischen Schlamassel.

Meine Meinung:
bisher habe ich von Carla Capellmann noch nichts gelesen, was wahrscheinlich aber daran liegt, dass sie erst jetzt einen Krimi veröffentlicht hat und somit ein Buch in meinem bevorzugten Genre. Natürlich war ich neugierig, zumal mich Cover und Titel magisch anzog. Der Himmel hat es mir angetan 😉 und Zeeland kannte ich.  Ich war dort auch schon einmal während eines Urlaubs und es war entspannend. Obwohl ich an keinem Yogakurs teilgenommen hatte. Wie sich herausstellen sollte, war Yoga auch nicht ganz ungefährlich. Nun ja, zumindest für manche Personen.
Mir hat der Schreibstil der Autorin gefallen und auch, dass sie die Überschrift zweisprachig geschrieben hat. Zur weiteren Erklärung konnte im Anhang die Übersetzung der niederländischen Begriffe gelesen werden. Wer noch nie in Zeeland war, erhielt den Überblick durch die Landkarte zu Beginn des Buches. Und zwischen Landkarte und Anhang gab es dann den Krimi, der mich sehr gut unterhalten hat. Über Yoga habe ich einiges gelernt, ich radelte mit Freddie, der Protagonistin, durch Zeeland und erlebte mit ihr einige überraschenden Wendungen. Freddie fand ich trotz ihrer Macken sehr sympathisch und die anderen Beteiligten  sehr interessant, denn die Autorin hat ihnen nicht nur besondere Namen gegeben, sondern auch, mit nicht gerade gewöhnlichen Charakteren ausgestattet.

Achja, zur Beruhigung, Yoga war nicht direkt die Todesursache, es gab andere Machenschaften, wie ich am Ende erfahren sollte, aber mehr werde ich davon nicht verraten.

Fazit:
Ein gelungener Debütkrimi, der mir gefallen hat. Ich bin sehr gespannt auf weitere Krimis von Carla Capellmann, denn mit Sicherheit geht da noch mehr. Für dieses Buch gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Am Rande möchte ich noch etwas bemerken. Vor ein paar Jahren fand in Düsseldorf eine Veranstaltung für Autoren statt. Da ich einige Autoren kannte, habe ich sie abends beim gemütlichen Beisammensein besucht. Dort lernte ich Carla Capellmann kennen und in großer Runde haben wir uns sehr gut unterhalten. Seitdem haben wir Kontakt und als ich dann mitbekam, dass sie einen Krimi geschrieben hat, war ich natürlich besonders neugierig.

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