Rezension – Das dunkle Dorf

Autor: Lenz Koppelstätter

Titel: Das dunkle Dorf

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Januar 2021

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : KiWi-Taschenbuch

 

 

Über den Autor:

Lenz Koppelstätter, Jahrgang 1982, ist in Südtirol geboren und aufgewachsen. Er arbeitet als Medienentwickler und als Reporter für Magazine wie »Geo Special«, »Geo Saison« oder »Salon«. Die ersten vier Bände der Krimireihe um Commissario Grauner, »Die Tote am Gletscher«, »Die Stille der Lärchen«, »Nachts am Brenner« und »Das Tal im Nebel«, waren ein großer Erfolg bei Lesern und Presse.
 
Kurzbeschreibung, übermommen:
Vendetta im verschneiten Südtirol. Rachsüchtige Mafiosi, ein toter Dorfpolizist und geheime Ermittlungen: In seinem sechsten Fall bekommt es Südtirols beliebtestes Ermittlerduo mit Italiens gefährlichsten Verbrechern zu tun. Es ist Mitte Januar, im verschneiten Grödental zittert immer wieder die Erde. Rund um das luxuriöse Winteridyll St. Christina gehen ungewöhnlich viele Lawinen ab. Doch Commissario Grauner hat keine Augen für dieses Naturspektakel. Auch als ein Toter in einer heruntergekommenen Villa gefunden wird, ermittelt er nur widerwillig. Denn seit Tagen ist seine achtzehnjährige Tochter Sara spurlos verschwunden. Als er erfährt, dass sein neapolitanischer Kollege Saltapepe untertauchen musste, weil der Mafiaboss Giorgio Garebani, den der Ispettore einst ins Gefängnis brachte, hinter ihm her ist, glaubt Grauner nicht mehr an einen Zufall. Gemeinsam mit seiner Frau Alba ermittelt er gegen alle Vorschriften – sie stürzen sich in einen Kampf, den sie eigentlich nicht gewinnen können, aber nicht verlieren dürfen.

 

Meine Meinung:
Bisher kannte ich noch keinen Krimi von Lenz Koppelstätter und auf dieses Buch wurde ich nur aufmerksam, weil ich den Hinweis \“Südtirol-Krimi\“ gesehen hatte. Denn die Handlung spielt genau in der Gegend, wo ich schon einmal im Winterurlaub war. So kam es, dass ich mitten in einer Serie gelandet bin. Allerdings hat es mir keine Probleme bereitet, dass ich die vorherigen Bücher nicht kannte. Es war eher der Schreibstil an den ich mich gewöhnen musste. Normalerweise finde ich den Einstieg mit einem Prolog sehr gut. Hier war dies nicht der Fall und verwirrte mich bloß. Dafür war der richtige Einstieg ins Buch durchaus humorvoll. Ispettore Claudio Saltapepe, der Kollege von Commissario Grauner versucht  sein Glück auf Schiern. Silvia Tappeiner, Grauners Assistentin will ihm das Skifahren beibringen. Sie ist das Mädel der Berge und Claudio kommt aus Neapel und ist ganz anderes Wetter gewohnt und überhaupt, die Leute in Südtirol sind so ganz anders. Zu seinem Glück werden die beiden gestört, weil sie zu einem Toten nach Wolkenstein gerufen werden.  Jetzt kommt für mich Commissario Grauner ins Spiel, der sich nur halbherzig an der Ermittlung beteiligt, weil er sich Sorgen um seine Tochter macht, die seit ein paar Tagen verschwunden ist. Ich will hier jetzt aber nicht die ganze Geschichte nacherzählen, das kann jeder für sich nachlesen. 
Der Autor hat für reichlich Spannung gesorgt und gerne das Kapitel mit einem Cliffhänger beendet, was ich eigentlich nicht so mag, aber hier war klar, dass ich in Kürze mehr erfahren würde. Es war für mich spannend, weil es mich gepackt hatte und ich wissen wollte, ob sie es schaffen oder nicht und wie denn nun alles zusammenhängt. Auf den Epilog hätte ich in diesem Fall liebend gerne verzichtet, denn mir hat das Ende des Buches gefallen und das war für mich ausreichend. 

 

Fazit:
Für mich war war es ein spannender Ausflug nach Südtirol mit einem Kurztripp nach Neapel. Ich fand einige Kritikpunkte, die andere aber nicht vom Lesen abhalten müssen. 

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#DasdunkleDorf #NetGalleyDE

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