Rezension – Kinderklinik Weißensee – Zeit der Wunder

Autorin: Antonia Blum
Titel: Kinderklinik Weißensee – Zeit der Wunder
Genre: Historisch
Version: eBook und broschiert
erschienen: 30. November 2020
Seiten: 432
Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Ullstein Taschenbuch

Über die Autorin

Antonia Blum lebte längere Zeit in Berlin, ohne den Weißen See dort je gesehen zu haben. Erst Jahre später, nachdem sie die Hauptstadt längst verlassen hatte, entdeckte sie durch einen Zufall die Ruine der einstigen Kinderklinik in Weißensee und kommt seitdem von dem Ort und seiner bewegten Geschichte nicht mehr los. Heute fährt Antonia nicht nur zum Spazierengehen immer wieder an den Weißen See, der dem Berliner Stadtteil seinen Namen gab. Sie ist überzeugt, dass dort ein Tor in die Vergangenheit existiert.

Kurzbeschreibung, übernommen:

Das erste Kinderkrankenhaus Berlins und zwei junge Frauen, die sich aufopferungsvoll um ihre kleinen Patienten kümmern Berlin 1911: Die Schwestern Marlene und Emma Lindow können ihr Glück kaum fassen: Sie dürfen als Lernschwestern in der Kinderklinik Weißensee anfangen. Die forsche Marlene lernt schnell, die schüchterne Emma fühlt sich hingegen bald von ihrer Schwester zurückgesetzt. Denn Marlene hat sich gleich doppelt verliebt: in den vornehmen Assistenzarzt Doktor Maximilian von Weilert und in das noch junge Fachgebiet Kinderheilkunde. Sie ist fest entschlossen, selbst Kinderärztin zu werden. Doch der Weg nach oben ist steinig, der in Maximilians Familie erst recht. Emma geht in ihrer Rolle als Kinderkrankenschwester auf und entfernt sich immer mehr von ihr. Erst als das Leben des kleinen Fritz Schmittke am seidenen Faden hängt, erkennen Emma und Marlene, dass sie zusammenstehen müssen, um ihre wichtigste Aufgabe zu erfüllen: den Kindern zu helfen.

Meine Meinung
Das Cover hat mich neugierig gemacht und nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen hatte, wollte ich das Buch gerne lesen. Denn ich finde es immer wieder interessant zu lesen, wie sich vor über hundert Jahren das Leben so abspielte. 
In Berlin wurde 1911 das erste Kinderkrankenhaus eröffnet. Junge Frauen begannen eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. Damit ich mehr über die Arbeit und das Leben erfahre, hat die Autorin die beiden Schwestern Marlene und Emma in den Vordergrund gestellt. Sie haben lange Jahre in einem Waisenhaus gelebt, bevor sie ihre Ausbildung antreten durften. Natürlich wird es ihnen nicht leicht gemacht, denn alle anderen Schwesternschülerinnen kommen aus gutem Haus. So gut ich es fand, dass ich sehr viel über die Klinik und Arbeitsweise erfahren habe, konnte ich mich aber nicht für andere Begebenheiten begeistern. Zu oft habe ich über solche Intrigen gelesen. Natürlich wurde mir vor Augen geführt, wie schwer es jungen Frauen damals gemacht wurde. Viele waren unerfahren und statt Hilfe bekamen sie meist nur Ärger. 
Fazit:
Wissenswertes über die Kinderklinik konnte ich erfahren, was mir sehr gut gefallen hat. Was die beiden Schwestern so alles erleben mussten, war manchmal ergreifend, aber im Grunde nichts besonderes mehr. Nun mag nicht jeder so kritisch denken und bestimmt Gefallen an dem Buch finden. 
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
#KinderklinikWeißenseeZeitderWunder #NetGalleyDE

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