Rezension – Eine Liebe zwischen den Fronten

Autorin: Maria W. Peter
Titel: Eine Liebe zwischen den Fronten
Genre: Historisch 
Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 29. Juni 2020
Seiten: 624
Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Lübbe

Über die Autorin:

Maria W. Peter ist seit ihrer Kindheit dem Zauber längst vergangener Zeiten erlegen. Bereits während ihres Studiums an der Universität des Saarlandes und der Université de Metz, arbeitete sie als Journalistin. Nach einem Fulbright-Stipendium an der „School of Journalism“ in Columbia/Missouri begann sie, exakt recherchierte historische Romane zu schreiben. Mehrfach wurde sie mit Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Literaturpreis \“Homer\“ für \“Die Festung am Rhein\“ als besten deutschsprachigen historischen Roman des Jahres.

Kurzbeschreibung, übernommen:

Berlin, 1870: Die Französin Madeleine und der junge deutsche Arzt Paul feiern gerade ihre Verlobung, als eine schreckliche Nachricht ihre Pläne durchkreuzt: Zwischen Preußen und dem Französischen Kaiserreich ist der Krieg ausgebrochen. Überstürzt brechen Madeleine und ihr Vater in ihre Heimatstadt Metz auf. Paul muss als preußischer Militärarzt zurück zu seinem Regiment nach Coblenz. Von nun an Feinde zu sein und auf unterschiedlichen Seiten zu stehen, ist für Paul und Madeleine unerträglich. Kann ihre Liebe den Krieg überstehen? Packender historischer Roman über das Schicksal dreier Familien, die der Deutsch-Französische Krieg auseinanderreißt.

Meine Meinung
Ich lese sehr gerne historische Romane und hatte immer mal Hinweise auf Bücher von Maria W. Peter gesehen. Jetzt endlich hatte ich ein Buch von ihr in der Hand und war neugierig darauf. Allerdings hat es eine Weile gedauert, bis ich endlich mit dem Lesen beginnen konnte. 
Berlin 1870, eigentlich wollten die Französin Madeleine und der Deutsche Paul ihre Verlobung feiern. Während des Abendessens bekommt Paul die Nachricht, dass er wieder als Militärarzt eingesetzt wird und sich Preußen und Frankreich im Krieg befinden. Wir alle wissen, dass sich reichlich dramatische Schicksale abgespielt haben. Madeleine und Paul sind \“nur\“ zwei Betroffene, die aber stellvertretend für viele stehen und deren Erlebnisse wir als Leser verfolgen dürfen. 
Ich habe großen Respekt vor der Autorin, die sich die Arbeit gemacht hat und uns wirklich sehr umfangreich an allem teilhaben lässt. Mir persönlich waren es zu viele Kriegshandlungen, auf deren Schilderungen ich durchaus hätte verzichten können. Allerdings will ich auch nicht die Augen vor allem verschließen. Und es ging ja im Grunde auch nicht nur um die beiden, denn ich habe noch sehr viele weitere Personen kennen lernen können, die eine wichtige Rolle in dieser Geschichte spielen sollten.
Auf jeden Fall freute ich mich über das Ende, das ausführlich im Epilog beschrieben wurde. 
Fazit:
Wer Lust hat, ein sehr ausführliches und gut recherchiertes Buch zu lesen, in dem es in der Hauptsache um die Liebe zwischen den Fronten geht, wird hier wohl das richtige finden. 
Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, sie hat mich mit ihrem Buch wirklich sehr überraschen können. 

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