Rezension – Taubenblut

Autor: Lutz Kreutzer

Titel: Taubenblut

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. September 2020

Seiten: 462

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Kampenwand Verlag (Nova MD)

Über den Autor:
Lutz Kreutzer veröffentlicht sowohl als Verlagsautor wie auch als Selfpublisher Thriller und Spannungsromane und gibt für den Gmeiner-Verlag die Buchreihe \“Die gruseligsten Ort in (München, Köln, Hamburg …)\“ heraus. Sein erster Thriller \’Schröders Verdacht\‘ schaffte es auf Platz 1 im amazon kindle Shop, sein Roman \’Gott würfelt doch\‘ auf Platz 1 der amazon Belletristikliste. Lutz Kreutzer ist der Veranstalter des Self-Publishing-Day. Er lebt und arbeitet in München.

Kurzbeschreibung, übernommen:
»Hey, Fritz, jetzt keine Geschichten Es sind zwei Morde passiert. Zwei tote Mädchen. Wahrscheinlich aus Thailand. Mit Rubinen oder sowas im Ohr.« 

Ein Mann macht sich auf den Weg, nachdem er in Schande aus seinem albanischen Bergdorf verjagt wird. Bald werden in einem bayerischen Baggersee zwei Tote entdeckt. Fritz Sperber und Martha Kieninger vom Landeskriminalamt in München übernehmen einen dubiosen Mordfall, der sie mit Habgier, Eifersucht und einer exotischen Liebeskultur zusammenprallen lässt. Welche Rollen spielen der thailändische Guru, der Staatssekretär, die Nonnen und ein Wiener Edelsteinhändler? Die wertvollsten Edelsteine der Welt werden Taubenblut genannt – Rubine von unvergleichlicher Schönheit. Dieser Thriller zeigt, wie Gewinnsucht, Machtbesessenheit und Leidenschaft sämtliche Dämme brechen lassen. Raffiniert hält der Autor der Gesellschaft den Spiegel ihrer Doppelmoral vor Augen. Ein spannungsgeladener Kriminalfall um Mord, Tabus und Skrupellosigkeit. Schauplätze sind Albanien, Bayern, Birma (Myanmar), Thailand und Österreich 

Meine Meinung:
Ich hatte zwar schon ein paar Bücher von Lutz Kreutzer gelesen, aber Fritz Sperber und Martha Kieninger kannte ich bisher noch nicht. Deshalb fand ich es sehr gut, dass ich durch vergangene Begebenheiten Fritz Sperber kennen lernen konnte. Außerdem auch andere Beteiligte, die wichtige Rollen in der Geschichte übernehmen mussten. Meist langweilt mich das am Anfang eine Buches, aber der Autor hat einen besonderen Schreibstil und interessante Erzählweise. Ich war von Anfang an an das Buch gefesselt. 

Ich möchte jetzt nicht näher auf den Inhalt des Buches eingehen, denn durch die Kurzbeschreibung erfährt jeder Leser schon einiges und auch Fragen werden gestellt. Allerdings möchte ich erwähnen, dass ich Personen kennen lernen musste, die mir von Anfang an sehr unsympathisch waren und dann andere, die ich sofort in mein Leserherz geschlossen habe. Mir begegnete reichlich Scheinheiligkeit und das kann ich ja überhaupt nicht leiden. Ich brachte sehr viel Verständnis auf und musste an anderer Stellen mit dem Kopf schütteln. Ich finde, dass Lutz Kreutzer es bestens verstanden hat, er hat mich an das Buch gefesselt und ich war mittendrin. Hoffte und bangte und freute mich. Zu lachen hatte ich auch reichlich, mir hat es ungemein gefallen, wie nach einen Standort gesucht wurde und mit welchen Mitteln auf Verfolgungsjagd gegangen wird. Die Dialoge dazu fand ich einfach köstlich und natürlich gehörte die grantelige Person auch dazu. Habe ich nun alle neugierig gemacht?

Fazit:
Ein spannendes und unterhaltsames Buch, aber nicht nur das, es vermittelt auch jede Menge Wissen und gibt besondere Situationen hervorragend wieder. Ich gebe gerne fünf Sterne und unbedingt eine Leseempfehlung. Achja, freut Euch auf Kamele 😉

Beim Autor und Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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