Rezension – Weinbergsommer

Autorin: Johanna Frost

Titel: Weinbergsommer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. April 2020 eBook
erschienen: 2. Juni 2020 Taschenbuch

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: HarperCollins

Über die Autorin:
In Johanna Forsts Grundschulpoesiealbum stand als Traumberuf »Schriftstellerin«, mit dem Schreiben angefangen hat sie aber erst knapp 25 Jahre später. Nach einem literaturwissenschaftlichen Studium unterrichtete sie zunächst im In- und Ausland »Deutsch als Fremdsprache«, bevor sie sich dem Schreiben von Kurzgeschichten und schließlich Romanen widmete. Die gebürtige Westfälin lebt in Süddeutschland in der Nähe des Elsass, an das sie schon vor vielen Jahren ihr Herz verlor.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Das einzige, was Annikas tristen Joballtag als Altenpflegerin auflockert, sind die heimlichen Pokerrunden mit dem alten, griesgrämigen Hermann. Als dieser einen längst vergessenen Brief seiner Tochter findet, und beschließt, in Paris nach ihr zu suchen, soll Anika ihn begleiten. Spontan türmen die beiden aus dem Altenheim in Richtung Frankreich. Doch unterwegs stranden sie in dem kleinen elsässischen Städtchen Ribeauville in der gemütlichen Pension von Olivier. Bei Wein und Flammkuchen, zwischen Weinbergen und neuen Freunden erscheint ihnen die Weiterfahrt plötzlich gar nicht mehr so erstrebenswert. Dabei ist Anika natürlich klar, dass es völlig absurd ist, von einer Zukunft im Elsass zu träumen – oder?

Meine Meinung:
Auf der Suche nach einem schönen Sommerbuch wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Allerdings stellte es sich dann doch nicht als ein Buch heraus, das \“nur\“ leichte Lektüre vermittelte. Die Autorin hat vieles miteinander verbunden, Krankheit, späte Reue, die Suche auf ein schönes Leben im Alter. Aber sie hat auch die Schönheiten beschrieben, ob es nun die Ruhe im Elsaß, das gute Essen oder der Zusammenhalt war. Sie hat all das wunderbar verbunden und in der Geschichte untergebracht.
Anika und Hermann machten sich auf den Weg nach Paris. Die Strecke hat mich zwar etwas verwundert, aber was solls, ich wollte mal nicht so kritisch sein. Auf jeden Fall sind sie nicht lange zu zweit unterwegs, auf einmal sind sie zu fünft und landen im wunderschönen Elsaß. Ich will hier natürlich nicht noch mehr vom Inhalt verraten und ob sie es bis nach Paris geschafft haben, kann jeder selber nachlesen. 😉 Ich fühlte mich gut unterhalten, hatte allerdings auch mal ein paar Tränchen im Auge.

Fazit:
Ein Buch, das sehr unterhaltsam ist und einen jetzt im Sommer verreisen lässt. Zu gerne wäre ich dort, könnte im Garten den kleinen Pension sitzen und das leckere Essen genießen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Weinbergsommer #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

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