Rezension – Die Schule am Meer

Autorin: Sandra Lüpkes

Titel: Die Schule am Meer

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch, gebundenes Buch

erschienen: 10. März 2020

Seiten: 576

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Kindler Verlag

Über die Autorin:
Sandra Lüpkes ist Autorin zahlreicher Romane, Sachbücher, Drehbücher und Erzählungen. Mit \“Die Schule am Meer\“ hat sie einen groß angelegten Gesellschaftsroman geschrieben über ein reformpädagogisches Internat auf Juist. Die ausgiebigen Recherchen zu den historischen Begebenheiten und realen Personen im Umfeld der Schule führten sie ins Tessin, nach Berlin und natürlich auch nach Juist, wo sie aufgewachsen ist und wo sie lange Jahre gelebt hat.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Juist, 1925: Tatkräftig und voller Ideale gründet eine Gruppe von Lehrern am äußersten Rand der Weimarer Republik ein ganz besonderes Internat. Mit eigenen Gärten, Seewasseraquarien und Theaterhalle. Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft: die jüdische Lehrerin Anni Reiner, der Musikpädagoge Eduard Zuckmayer, der zehnjährige Maximilian, der sich mit dem Gruppenzwang manchmal schwer tut, sowie die resolute Insulanerin Kea, die in der Küche das Sagen hat. Doch das Klima an der Küste ist hart in jeder Hinsicht, und schon bald nehmen die Spannungen zu zwischen den Lehrkräften und mit den Insulanern, bei denen die Schule als Hort für Juden und Kommunisten verschrien ist. Im katastrophalen Eiswinter von 1929 ist die Insel wochenlang von der Außenwelt abgeschlossen. Man rückt ein wenig näher zusammen. Aber kann es Hoffnung geben, wenn der Rest der Welt auf den Abgrund zusteuert?

Meine Meinung:
Von dieser Schule hatte ich schon mal irgendwo etwas gelesen und deshalb wollte ich gerne mehr darüber erfahren. Ich freute mich, dass ich  mit diesem Buch die Möglichkeit dazu erhalten sollte.
Juist 1925, eine besondere Schule wurde gegründet. Die Lehrer waren sehr fortschrittlich und somit weit entfernt von den Vorstellungen der damaligen Zeit. Kein Wunder, dass es ihnen nicht leicht gemacht wurde, außerdem war der Antisemitismus schon weit verbreitet und hatte auch vor der Insel keinen Halt gemacht.
Sandra Lüpkes schildert sehr anschaulich, was die Lehrer und Schüler damals alles erlebten. Das Schulleben, die Probleme mit den Bewohnern der Insel und die politische Anschauung wurden bestens in diesem Buch miteinander verbunden und rundeten das Bild ab. Ich fühlte mich richtig an das Buch gefesselt, denn obwohl ich ja wusste, dass die Schule aufgelöst wurde, fand ich es durchaus spannend alles nachlesen zu können.

Fazit:
Ein weiteres Puzzleteilchen in der Geschichte der jüngeren deutschen Vergangenheit. Ein Buch, das mich sehr gut unterhalten und ich sehr gerne weiterempfehle.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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