Rezension – Tatort Kuhstall

Autorin: Thea Lehmann

Titel: Tatort Kuhstall

Genre: Krimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 1. Juli 2018

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Saxo-Phon

Über die Autorin:
Thea Lehmann arbeitete viele Jahre als Journalistin und freie PR-Beraterin, bevor sie 2015 ihren ersten Regional-Krimi veröffentlichte. Die Sächsische Schweiz ist die zweite Heimat der in Bayern aufgewachsenen Autorin. Diese Region inspiriert sie enorm, deshalb gibt es inzwischen vier Krimis aus der Reihe um den bayerischen Kriminalkommissar Reisinger und seinen sächsischen Kollegen. Thea Lehmann ist Mitglied bei den Mörderische Schwestern e.V. und im Autorenverein \’Das Syndikat\‘

Kurzbeschreibung, übernommen:
Mord oder Selbstmord? Am Fuße der Zyklopenmauer, unterhalb des \“Kuhstall\“ genannten riesigen Felsentores, wird ein toter Mann gefunden. Es handelt sich um den Unternehmer Dr. Stefan Schüppel, der in Rathmannsdorf ein alteingesessenes Unternehmen für kosmetische Produkte mit Kräuterauszügen führt. Nichts deutet zunächst auf einen Mord hin, zumal Dr. Schüppel nachweislich immer wieder depressive Phasen hatte. Ein Selbstmord liegt nahe. Doch je länger Leo Reisinger und Sandra Kruse recherchieren, desto dubioser wird der Tod des Mannes. Und jeder der zahlreichen Verdächtigen hat ein mögliches Motiv und seine eigene Wahrheit, die weit zurück in die Vergangenheit reicht…

Meine Meinung:
Ich bin hier an einen Krimi geraten, der nicht nur spannend, sondern auch sehr informativ für mich war. Ich gestehe, dass ich gegoogelt habe. Irrtümlich bin ich von einem \“echten\“ Kuhstall ausgegangen und musste dann erfahren, dass der Tatort sich im Elbsandsteingebirge befindet und ein beliebter Ausflugsort ist. So gerne ich in manchen Büchern selber vor Ort sein möchte, war ich diesmal froh, dass ich dort nicht wandern und schon mal gar nicht klettern musste. Aber das nur nebenbei.
Bisher kannte ich noch keine Bücher von Thea Lehmann und wollte gerne einen Krimi von ihr lesen. So lernte ich ein sehr interessantes Ermittlerduo kennen. Sandra Kruse, die Einheimische, sie konnte ihrem Kollegen sehr vieles erklären. Denn Leo Reisinger war ein Bayer, der für zwei Jahre in Sachsen arbeiten wollte und nach anderthalb Jahren noch immer nicht alles in der Umgebung kannte und Begriffe schon mal gar nicht. Sascha, der dritte Kollege dieser Runde musste allerdings während dieser Ermittlungen Urlaub nehmen, warum verrate ich natürlich nicht, aber die Idee fand ich sehr lustig.  Natürlich habe ich sehr viel über das Privatleben der drei erfahren können, was durchaus für Probleme sorgen konnte, denn manches lenkte die eine oder den anderen von konzentriertem Arbeiten ab. Es war aber auch verworren, der erste Eindruck täuschte, aber die Ermittler gaben nicht auf. Ich selber hatte irgendwann einen Verdacht geschöpft und musste am Ende feststellen, dass ich fast richtig lag.

Fazit:
Für mich war es der erste Krimi, den ich von der Autorin gelesen habe. Ich weiß jetzt, dass es mit Sicherheit nicht der einzige bleiben wird. Sobald es meine Zeit zulässt, werde ich wohl noch weitere lesen. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Wir beide haben uns auf der Buchmesse in Frankfurt kennen gelernt. Wie es bei mir immer so ist, wenn ich höre, dass eine mir bisher unbekannte Autorin Krimis schreibt, bin ich sofort im Thema. Ihre Krimis sind in Sachsen angesiedelt, aber ich finde, sie sollten auch in den anderen Bundesländern bekannt gemacht werden. Zumal ich sehr viele interessante Informationen erhalten habe.

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