Rezension – Das Erbe der Kräuterfrau

Autorin: Andrea Schacht
Autorin: Julia Freidenk

Titel: Das Erbe der Kräuterfrau

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. November 2019

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet 

Über die Autorinnen:
Andrea Schacht (1956 – 2017) war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie auch danach mit vielen weiteren Romanen eroberte. 
Julia Freidank ist das Pseudonym einer vielfach veröffentlichten Autorin von Romanen und Sachbüchern. Nach einem Studium – unter anderem der Philosophie und der vergleichenden Religionswissenschaft – arbeitet sie heute als freie Schriftstellerin und an einer deutschen Universität. Sie lebt in der Nähe von München.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Endlich: Das große Finale der Bestsellerreihe um die gewitzte Fährmannstochter Myntha! Die Kräuterkundige Sybilla wird tot in ihrer Kate aufgefunden. Ein Schock für Myntha, denn sie hatte immer geglaubt, dass die rüstige Alte sie überleben würde. Doch irgendetwas stimmt mit dem Leichnam nicht. Wurde die Kräuterfrau etwa vergiftet? Unter den Bürgern Kölns war Sybilla seit jeher als Zauberin verschrien und hatte viele Feinde. Die Liste potenzieller Mörder ist also lang. Myntha macht sich auf die Suche nach dem Täter und wird plötzlich entführt. Hätte sich die Fährmannstochter doch besser aus allem herausgehalten – schließlich steht eine Hochzeit kurz bevor, und dabei darf genau eine nicht fehlen: die Braut!


Meine Meinung:
Mit großer Begeisterung habe ich immer die Bücher von Andrea Schacht gelesen, ob es nun Einzelbücher oder Serien waren. Die Serien hatten es mir natürlich besonders angetan und es war klar, dass ich alle Folgen, beginnend bei der Begine Almut, danach Alyss und nun Myntha gelesen habe und lesen wollte. Als ich dann vom viel zu frühen Tod der Autorin erfahren habe, war ich doppelt traurig. Zum einen über den Tod von Andrea Schacht, die eine supertolle Autorin war und leider viel zu jung gestorben ist und das wahrscheinlich nie das letzte Buch der Serie mit Myntha geschrieben würde. Ok, letzteres wäre jetzt nicht so schlimm, aber ich freute mich ungemein, als ich las, dass Julia Freidank die schwere Aufgabe übernehmen und das letzte Buch zu Ende schreiben würde. Andrea Schacht hatte ja bereits damit begonnen und Notizen gemacht, was alles noch passieren sollte.
Die Fährmannstochter Myntha, ihre Familie und Freunde kannte ich ja bereits sehr gut, denn ich hatte alle vier vorherigen Bücher gelesen. So kam ich schnell wieder rein ins Geschehen und fühlte mich in dem Hauswesen wohl. Wer die anderen Bücher kennt, weiß, dass immer etwas passierte und noch ein großes Geheimnis gelüftet werden sollte. Von Anfang bis zum Ende war ich mal wieder an das Buch gefesselt. So leid es mir ja immer tut, die Autoren haben sehr viel Arbeit mit historischen Büchern und ich lese ein Buch mal eben innerhalb einiger Stunden durch. Aber was sollte ich machen? Es gab einfach keine Stelle, wo ich das Buch zur Seite legen konnte. Ob es nun die Reise nach Venedig war oder der Alltag im Fährhaus oder die Auflösung des Geheimnisses, es war fesselnd und ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Spannend war es auch bis zum Ende und ich bibberte lange, ob es so ausgehen wird, wie ich es mir wünschte. Denn Autoren lassen sich manchmal doch etwas einfallen, was wir Leser nicht so toll finden, was auch hier der Fall war, aber auf der anderen Seite sind es ja nun mal keine \“Heile-Welt-Bücher\“.
Andrea Schacht hat das Buch hervorragend gestartet und Julia Freidank ist es bestens gelungen, das Ende zu schreiben.

Fazit:
Ein gelungenes Ende einer Serie und auch der Ära einer ganz besonderen Autorin. Wer die Bücher noch nicht kennt, sollte sie unbedingt lesen. Der Vorteil ist ja, dass dann alle ohne Wartezeit hintereinander gelesen werden können. Ich empfehle alle Bücher wirklich sehr und dieses als krönenden Abschluss sowieso.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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