Rezension – Honigblütentage

Autorin: Sofie Cramer

Titel: Honigblütentage

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 18. Juni 2019

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch

Über die Autorin:
Sofie Cramer stammt aus der Lüneburger Heide, geboren wurde sie 1974 in Soltau. Zum Studium der Germanistik und Politik ging sie zunächst nach Bonn, später nach Hannover. Nach ihrer Zeit als Hörfunk-Redakteurin machte sie sich selbständig. Sie lebt in Hamburg, am Waldrand, arbeitet als freie Drehbuchautorin und entwickelt Film- und Fernsehstoffe. Seit ihrem Überraschungserfolg «SMS für dich» hat sie bereits mehrere Romane unter dem Pseudonym Sofie Cramer geschrieben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Valerie steht kurz vor einem Burnout, als sie von ihrer Chefredakteurin auf Recherchereise geschickt wird. Das Thema: «Pilgern vor der eigenen Haustür – Selbstfindung pur?». Widerwillig macht sich die Journalistin auf den Heidschnuckenweg südlich von Hamburg – und hat bereits nach wenigen Tagen genug von Rückenschmerzen und geschundenen Füßen. In einer kleinen Pension am Rande des Naturschutzgebietes legt sie eine Pause ein. Die rüstige Besitzerin Annegret erkennt Valeries grundsätzliche Erschöpfung und bringt ihr mit Hilfe eines Bienenzüchters die Natur näher: Honig schleudern, Brot backen und Fliederbeersaft herstellen …
Aber Valerie ahnt, es braucht noch mehr, um zu sich selbst zu finden – und zum kleinen, großen Glück.

Meine Meinung:
Hier hat mich mal wieder die Kurzbeschreibung neugierig gemacht und ich sollte nicht enttäuscht werden. Zunächst lernte ich Valerie kennen, die von ihrer Chefredakteurin einen ganz besonderen Auftrag bekam. Sie sollte auf dem Heidschnuckenweg pilgern und davon berichten. Start war Celle und Ziel war Hamburg, wo sie wohnte und arbeitete. Tja, so eine Pilgerreise liegt nicht jedem, ich bin mir nicht sicher, ob ich die Strapazen heute noch auf mich nehmen würde. Aber darüber muss ich mir ja keine Gedanken machen, ich konnte Valerie bequem von zu Hause aus begleiten.
Manchmal bin ich schon der Meinung, dass man Leute zu ihrem Glück zwingen muss. Der Auftrag entwickelte sich für Valerie dann auch ganz anders, als sie es vermutet hatte. Weiter möchte ich natürlich nicht auf den Inhalt eingehen.  Auf jeden Fall hat mich die Autorin mit der Geschichte an das Buch gefesselt und ich war sehr gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Es zeigt, dass so eine Pilgerreise für vieles gut ist. Sie gibt einem Zeit über manches nachzudenken, Erkenntnisse werden gewonnen, Entscheidungen werden gefällt. Am Ende kommt alles anders, womit Valerie nie gerechnet hätte. Mir hat es sehr gut gefallen.

Fazit:
Ein sehr schönes Buch, das einem zeigt, dass doch ab und zu andere Wege gegangen werden müssen,  man sich Problemen stellen sollte und es sich lohnt, über festgefahrenes nachzudenken. Natürlich kommt das Alltagsleben und die Romanze ebenfalls nicht zu kurz. Also ein rundherum gelungenes Buch.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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