Rezension – Das Lichtspielhaus – Zeit der Entscheidung

Autorin: Heidi Rehn

Titel: Das Lichtspielhaus – Zeit der Entscheidung

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Mai 2019

Seiten: 512

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB 

Über die Autorin:
Geboren und aufgewachsen im romantischen Mittelrheintal kam Heidi Rehn zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften nach München. Und blieb aus Liebe in der Stadt an der Isar hängen, auch wenn ihr dort der Blick auf den Rhein und überhaupt einen vernünftigen Fluss sehr abgeht. Nach dem Studium arbeitete sie an der Uni, wurde PR-Beraterin in einer Agentur, machte sich als freie Journalistin, Texterin und Autorin selbständig. Pünktlich zur Jahrtausendwende erschien ihr erster Roman, dem einige historische Krimis folgten.

Kurzbeschreibung, übernommen:
München, 1926. Die Goldenen Zwanziger Jahre funkeln auf Hochglanz, München ist nach Berlin die Metropole des deutschen Films und Kinos. Die Donaubauers sind eine der großen Kino-Betreiberfamilien an der Isar. Mit ihrem mondänen Lichtspielpalast sorgen die heiß umschwärmte Theater-Schauspielerin Elsa und ihr charmanter Ehemann Karl landesweit für Furore. Alfred Hitchcock bietet Elsa sogar die Hauptrolle in seinem nächsten Film an. Dann aber brennt Karl mit einer Revue-Tänzerin durch. Statt als Star auf der Leinwand muss Elsa sich von einem auf den anderen Tag als Kino-Besitzerin im realen Leben behaupten – keine leichte Aufgabe für die junge Frau, die sich zudem gegenüber ihrer gestrengen Schwiegermutter behaupten muss. Als durch Hitlers Machtergreifung Film und Kino zum begehrten Propagandainstrument werden, droht Elsa ihre Lizenz zu verlieren …

Meine Meinung:
Es gibt viele Dinge, über die ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht habe. Wie zum Beispiel die Entwicklung eines Kinos verbunden mit den entsprechenden Filmen der damaligen Zeit. Aber zum Glück gibt es Autoren, die uns Leser interessante Information vermitteln, eingebunden in einer Familiengeschichte. Es wäre ja sonst auch viel zu langweilig, einfach nachzulesen, was passierte als Stummfilme von Tonfilmen abgelöst wurden und so weiter.
Heidi Rehn hat sehr gut recherchiert und mich mit der Geschichte der Familie Donaubauer bestens unterhalten. Viel zu erzählen hatte sie auf den Seiten des Buches, was man durchaus auch vermuten kann, denn es ist kein dünnes Buch geworden. In den Jahren 1926 bis 1939 passierte wirklich sehr viel. Es war nicht unbedingt immer leicht, denn wenn ich mir den Zeitraum ansehe, dann passierte in Deutschland einiges. Die Autorin hat die persönlichen Situationen der Zeit angepasst und so ein unterhaltsames und interessantes Buch geschaffen. Mich persönlich hat einzig das Ende gestört, weil ich jetzt warten muss, bis ich die Fortsetzung lesen kann. Schlimm, wenn man eine neugierige Leserin ist. 😉

Fazit:
Ein Buch, das einem sehr viel vermittelt hat und ich habe viele Berühmtheiten und Filme gekannt, von denen die Rede war. Mir hat es Spaß gemacht, das alles zu lesen und gerne empfehle ich das Buch weiter.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DasLichtspielhausZeitDerEntscheidung #NetGalleyDE

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