Rezension – Herzkur

Autorin: Julia Greve

Titel: Herzkur

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. März 2019

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch

Über die Autorin:
Julia Greve, Jahrgang 1975, lebt mit ihrer Familie (2 Kinder) in Bonn. Sie arbeitet mit ganzem Herzen bei einer kleinen NGO, die sich mit dem Thema nachhaltige Textilproduktion beschäftigt. „Herzkur\“ ist ihr erster Roman, in dem sie ihre eigenen Erfahrungen aus zwei Mutter-Kind-Kuren verarbeitet.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Fünfzig Frauen, hundertzehn Kinder, zwei Väter. Drei Wochen auf engstem Raum. Eine Mutter-Kind-Kur mit massiven Nebenwirkungen. Verena kann es nicht fassen, als ihr Mann Rainer sich völlig überraschend eine «Auszeit» von Familie und Ehe nimmt. Plötzlich ist sie alleinerziehend und kreuzunglücklich – auch wenn sie ihre Töchter Ella und Annie heiß und innig liebt. Schnell ist sie mit den Kräften am Ende. Ihre Mutter hat die Lösung: Eine Mutter-Kind-Kur. Nur widerwillig geht Verena auf den Vorschlag ein und fährt mit einem Rucksack voller Vorurteile in eine Klinik auf Fehmarn. Schon bei der Anreise findet sie alle Erwartungen bestätigt: Unerträgliche Mütter und Kinder, soweit das Auge reicht. Doch es gibt Lichtblicke in dieser grauen Ostseewelt. Nicht zuletzt Jan, der mit seiner Tochter an ihrem Tisch sitzt …

Meine Meinung:
Wisst Ihr, was besonders toll ist? Wenn man sich in Urlaub auf Fehmarn befindet und dann dort dieses Buch liest. Ich habe in einer schönen Ferienwohnung im Westen von Fehmarn gewohnt und konnte lesen, was Verena und ihre Töchter alles im Osten der Insel erleben konnten.
Die Autorin hat sehr gut beschrieben, welche Eindrücke Verena bereits bei der Anreise bekommen hat und wie sie sich fühlte, als sie die anderen Mütter kennen lernte. Ich konnte vieles nachvollziehen und ich hatte dann auch meinen Spaß beim Lesen, ja klar, ich war ja schließlich keine Betroffene.
Julia Greve hat in ihrer Geschichte so viele Personen mit den unterschiedlichsten Charakteren untergebracht, manches vielleicht etwas überspitzt, aber durchaus glaubwürdig. Sie hat nicht einfach nur eine Geschichte geschrieben, es kamen auch viele Höhen und Tiefen des Lebens darin vor. Wobei sie den Humor und die Romanze nicht vergessen hat.

Fazit:
Ein gut gelungener Debütroman, der einen fesselt und sehr gut unterhält. Ich werde bestimmt auch das nächste Buch der Autorin lesen wollen. Aber zunächst empfehle ich gerne dieses Buch.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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