Rezension – Verstecktes Herz

Autor: Thomas Dellenbusch

Titel: Verstecktes Herz

Genre: Erzählung

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 13. April 2014

Seiten: 87

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch

Über den Autor:
Thomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren. Der ehemalige Kriminalbeamte und jetzige Werbetexter schreibt und textet seit fast zwanzig Jahren aus unterschiedlichen Anlässen. Der Großteil der Anforderungen kam aus der Werbung. Darüber hinaus stammen aus seiner Feder jedoch auch öffentliche Reden für Minister, Gedichte für Mitmenschen, Drehbücher, Reflexionen, Spielregeln, Zeitungsartikel, Sketche und vieles mehr, was sich in lebendige Worte kleiden lässt. Seit 2013 konzentriert er sich auf \“Kurzromane in Spielfilmlänge\“, für die er eigens einen Verlag gründete, in dem neben ihm auch mehrere weitere AutorInnen schreiben.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine junge, hübsche und alleinerziehende Mutter zieht im Sommer 1963 in ein kleines niederbayerisches Dorf. Sie sucht weder eine Anstellung, noch sucht sie Kontakt. Als die Dorfbewohner verschiedene Herrenbesuche feststellen, sind sie entsetzt. Sie halten die Fremde für eine Prostituierte und suchen nach Möglichkeiten, sie zu verjagen. Nur ein junger, im Dorf lebender Journalist ergreift ihre Partei und hält zu ihr. Er vermutet, dass sie sich hier versteckt. Aber vor wem oder was …? Und ist seine Solidarität echt, oder wurde er auf sie angesetzt, um hinter ihr Geheimnis zu kommen?

Meine Meinung:
Bücher zu schreiben, die die Länge eines Spielfilmes haben, was heißt, es kann in ca 2 Stunden durch gelesen werden, ist in meinen Augen eine Kunst. Ich will damit jetzt nicht ausdrücken, dass ich dickere Bücher abwerte. Dafür lese ich sie einfach auch zu gerne. Aber ich bin immer wieder beeindruckt, wenn Autoren es schaffen, in einem \“dünnen\“ Buch reichlich Informationen zu vermitteln, es schaffen, eine Spannung aufzubauen, die mich als Leserin neugierig macht, an das Buch fesselt und keine Fragen offen lässt.
Thomas Dellenbusch ist es mit diesem Buch wieder gelungen. Die Geschichte spielt im Jahr 1963 und der Zeitgeist wurde mir vom Autor bestens vermittelt. Ich war sofort auf der Seite von Yvonne, der jungen Frau, die mit ihrem Sohn in ein niederbayerisches Dorf zieht.  Was sie alles erleben musste und wie die vermeintlich freundlichen Dorfbewohner auf sie reagierten hat mir Thomas Dellenbusch mit seinem flüssigen Schreibstil bestens vermittelt. Natürlich war ich auf das Geheimnis neugierig und doch etwas überrascht und zu frieden mit dem Ausgang. Aber mehr werde ich dazu nicht verraten.

Fazit:
Wer nach Büchern Ausschau hält, die mal eben zwischendurch gelesen werden können, die man nicht immer wieder zur Seite legen muss, der wird nicht nur mit diesem Buch das richtige finden. Denn im Verlag gibt es reichlich Angebote in den verschiedensten Genre.

Ich möchte mich bei Thomas Dellenbusch vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken und ja, Thomas, Du hast mich inzwischen überzeugt. Ich weiß dünnere Bücher jetzt auch zu schätzen.

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