Rezension – Küstenwolf

Autorin: Heike Meckelmann

Titel: Küstenwolf

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Februar 2019

Seiten: 380

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: GMEINER

Über die Autorin:
Heike Meckelmann wurde in der Nähe von Elmshorn geboren und zog vor fast genau 30 Jahren auf die Insel Fehmarn. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft führte sie auf der Insel viele Jahre einen Friseurbetrieb und eine Hochzeitsagentur, arbeitete als Fotografin und nahm als Sängerin ein eigenes maritimes Album auf, bevor sie mit ihrer Familie eine Pension übernahm. Seit 2016 arbeitet Meckelmann als freie Autorin auf Fehmarn, schreibt Kriminalromane und Reiseliteratur. Bald 17 Jahre mit einem Fehmaraner verheiratet, bezeichnet sie sich durch und durch als Insulanerin, die ihre Insel genauso liebt wie die Geschichten, die sie auf der Sonneninsel schreibt.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Im Sommeridyll der Insel Fehmarn wird von zwei Kindern eine furchtbar zugerichtete Leiche im Wald aufgefunden. Die Kommissare Dirk Westermann und Thomas Hartwig ermitteln und finden an der Leiche die DNA eines Tieres. Zur gleichen Zeit beobachtet eine Spaziergängerin einen Wolf auf dem Deich. Treibt er sein Unwesen auf der Sonneninsel und tötet nicht nur Schafe? Als ein weiterer Toter im Bürgermeister-Wald entdeckt wird, ist das Rätsel um die Toten genauso bedrückend wie die Schwüle auf der Insel …

Meine Meinung:
Nachdem ich inzwischen schon drei Krimis der Autorin gelesen habe, sind mir die Beteiligten sehr vertraut und ich freue mich immer wieder, etwas neues mit ihnen zu erleben.
Eigentlich wollte Dirk Westermann auf Fehmarn ein paar Tage Urlaub machen und Zeit mit seiner Freundin Katrin verbringen. Aber wie das immer so ist….
Heike Meckelmann hat diesmal ein besonders interessantes Thema gewählt und es gut in ihrem Buch untergebracht. Fehmarn hatte nun einen \“Küstenwolf\“ – gesehen hat ihn allerdings noch niemand, nur ein gerissenes Schaf lässt dies vermuten. Schnell treten gewisse Ängste auf, die auch noch geschürt werden und als dann zusätzlich eine Leiche mit DNA-Spuren des Tieres gefunden wird, ist auf der Insel allerhand los. Ich will jetzt vom Inhalt nicht mehr verraten, nur soviel, dass es nicht nur spannend sondern auch ausgesprochen interessant ist und ich viel neues erfahren habe.
Natürlich werden die Kommissare auch diesmal wieder von Fehmanrs Miss Marple, der Tante von Katrin unterstützt. Es ist sehr unterhaltsam zu lesen, auf welche Ideen sie kommt und welche Wege sie wählt, um an Informationen heran zu kommen.
Da ich ja ein großer Fan der Ostseeinsel Fehmarn bin, freue ich mich mehrfach über dieses Buch. Zum einen, weil ich die Umgebung kenne und bestens verfolgen kann, wo sich jeder aufhält und zum anderen natürlich auch, weil es einen weiteren tollen Krimi gibt, der in der Ostsee angesiedelt ist. Irgendwie habe ich nämlich das Gefühl, dass die Nordsee von vielen Autoren bevorzugt wird. Dabei gibt es auch rund um die Städte an der Ostsee genug kriminelle Elemente. 😉
Das Cover gefällt mir ebenfalls ausgesprochen gut, die Brücke über den Sund und die passende Stimmung, verursacht durch den schönen Himmel.

Fazit:
Ein gelungener, spannender und informativer Krimi, den nicht nur Fans der Insel lesen sollten. Ich empfehle das Buch gerne allen, die gerne Krimis lesen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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