Rezension – Mordsverrat

Autorin: Ulrike Busch

Titel: Mordsverrat

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 28. November 2018

Seiten: 229

Altersempfehlung: Erwachsene

Über die Autorin:
Die Sehnsucht nach Meer und weitem Horizont verspürt Ulrike Busch, seit sie denken kann. Fasziniert von der grenzenlos erscheinenden, grünen Landschaft Norddeutschlands zog sie 1986 aus ihrer Geburtsstadt Essen nach Hamburg. Auf dem nordfriesischen Inseln und Halligen ist sie seitdem fest verwurzelt. Sie liebt die Menschen mit ihrer Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und ihrem schnörkellosen Dialekt und Spaziergänge bei Wind und Wetter, wenn der Nordwestwind ihr den Geruch von Salz und Tang um die Nase weht. Viele Jahre war die promovierte Sprachwissenschaftlerin als selbstständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: das Schreiben von Romanen – die natürlich in Norddeutschland spielen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Aufruhr in St. Peter-Ording: In den Bewertungsportalen des dubiosen Geschäftsmanns Lukas Harzog werden die Hoteliers des beliebten nordfriesischen Urlaubsortes gezielt mit Schmäh-Kommentaren überzogen. Für deren Entfernung müssen sie teuer bezahlen. Eines Morgens wird Harzogs Freundin, die Hotelbesitzerin Jessica Leverenz, tot in ihrer Wohnung gefunden. Selbstmord oder ein Versehen, vermutet Clarissa, die Schwester der Toten. Jessica war tablettensüchtig, und ihre Beziehung mit Harzog drohte zu scheitern. Die Obduktion ergibt jedoch: Jessica wurde ermordet. Hat sich einer der zu Unrecht diffamierten Hoteliers an ihr für Harzogs Machenschaften gerächt? Tammo Anders und Fenna Stern ermitteln im Umfeld von Bewertungswahn, Fake-Accounts und Rufmord via Internet.

Meine Meinung:
Ich meine, ich hätte bereits des öfteren erwähnt, dass ich ein Krimiserien-Junkie bin. Deshalb war es für mich auch klar, dass ich eine weitere Folge, in der Tammo Anders und Fenna Stern ermitteln, lesen wollte.  Jedes Buch der Serie ist in sich abgeschlossen und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Auch gibt es keinen Cliffhanger, der mich \“zwingt\“, das nächste Buch unbedingt zu lesen. Allerdings macht es mir sehr großen Spaß, alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Tammo und Fenna, inzwischen verheiratet, haben sich versetzen lassen und suchen nach der passenden Wohnung für alle Familienmitglieder. Bei einem Einsatz in St. Peter-Ording begeistern sie sich für diesen Ort, der dann wohl ihr Wohnort werden wird. Aber dies sei nur nebenbei erwähnt. Diesmal haben die beiden einen ganz besonderen Fall zu lösen. Zunächst sah es so aus, als hätten beide mit der Beschwerde eines Hoteliers nichts zu tun, es ging um eine Rufmordkampagne. Aber als dann eine Hotelbesitzerin tot aufgefunden wird, gab es auf einmal Zusammenhänge.
Ulrike Busch hat diesmal über ein Thema geschrieben, das sehr aktuell ist und unter dem viele zu leiden haben. Bedingt durch die Möglichkeit der Anonymität in den Medien trauen sich einige vieles, was nicht passieren würde, wenn sie mit ihrem eigenen Namen Kommentare schreiben müssten.
Ich fand diesen Krimi sehr spannend und wusste bis zum Ende nicht, wer denn tatsächlich der Täter war und so war ich natürlich sehr überrascht.

Ich lese ja nicht nur gerne Krimiserien, mir bereitet auch immer großes Lesevergnügen, wenn ich die Beteiligten besser kennen lerne und aus ihrem Privatleben einiges erfahren kann. Tammo und Fenna suchen ja für die ganze Familie eine Unterkunft, dazu gehören auch Magda und Frido, die ich beide in mein Leserherz geschlossen habe. Zu meinem Bedauern hatten die beiden aber diesmal nicht viel zu tun. Wobei ich dann am Ende entschädigt wurde, denn da war ich von Frido überaus begeistert. Aber mehr verrate ich nicht darüber. Auf jeden Fall hat mich die Autorin auch diesmal wieder begeistert und ich freue mich schon auf die nächste Folge.

Fazit:
Krimiserienliebhaber werden begeistert sein, aber natürlich auch alle anderen, die \“nur\“ vereinzelte Folgen lesen möchten. Spannung, aktuelle Themen und alltägliches, alles ist in diesem Buch zu finden. Gerne gebe ich hierzu eine Leseempfehlung.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

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