Rezension – Die Gabe des Himmels

Autor: Daniel Wolf

Titel: Die Gabe des Himmels

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 19. März 2018

Seiten: 961

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann

Über den Autor:
Daniel Wolf ist das Pseudonym von Christoph Lode. Der 1977 geborene Schriftsteller arbeitete zunächst u.a. als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und in einer psychiatrischen Klinik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit den historischen Romanen »Das Salz der Erde«, »Das Licht der Welt« und »Das Gold des Meeres« gelang ihm der Sprung auf die Bestsellerlisten. Der Autor lebt in Speyer.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Anno Domini 1346. Der junge Kaufmannssohn Adrien Fleury studiert in Montpellier Medizin und träumt von einer Laufbahn als Arzt. Als er nach Varennes-Saint-Jacques zurückkehrt, erkennt er seine Heimatstadt kaum wieder. Reiche Patrizier regieren Varennes rücksichtslos. Das einfache Volk rebelliert gegen Unterdrückung und niedrige Löhne. Die Juden leiden unter Hass und Ausgrenzung. Als Adrien eine Stelle als Wundarzt antritt, lernt er die jüdische Heilerin Léa kennen. Sie verlieben sich und bringen sich damit in höchste Gefahr. Doch dann wütet der Schwarze Tod in Varennes, und Adriens Fähigkeiten werden auf eine harte Probe gestellt …

Meine Meinung:
Dieses Buch ist das vierte einer Serie, in der die Familie Fleury im Vordergrund steht. Ich hatte die anderen vorher nicht gelesen, konnte aber auch feststellen, dass ich dadurch keine Probleme hatte.
Diesmal stand Adrien Fleury im Mittelpunkt. Adrien studierte in Montpellier Medizin und musste dort aber feststellen, dass er mit den Unterrichtsmethoden überhaupt nicht klar kam. Änderungen waren erforderlich, aber gleichzeitig musste er feststellen, dass sich in seiner Heimat ebenfalls vieles verändert hatte.
Der Autor hat sehr aufwändig recherchiert und konnte uns Lesern durch Adrien vieles über die Geschehnisse der damaligen Zeit vermitteln. Ob es nun die Pest und deren Auswirkungen betraf oder das Leben der Juden in den Städten, es war dramatisch. Die Unterschiede in den Bevölkerungsschichten – reiche Patrizier oder das einfache Volk sorgten ebenfalls dafür, dass das Leben damals nicht leicht war.
Auf jeden Fall hat Daniel Wolf es verstanden, einen an das Buch zu fesseln, denn es war ja klar, dass Adrien das Leserherz eroberte und mit  Spannung beobachtet wurde, ob er  schafft, was er sich vorgenommen hatte.
Sehr gut hat mir das Nachwort und das Glossar am Ende des Buches gefallen, denn viele Begriffe werden in mittelalterlichen Büchern benutzt, aber nicht immer ist die genaue und richtige Deutung bekannt.

Fazit:
Wer gerne historische Bücher liest und sich auch nicht davon abschrecken lässt, ein dickes Buch in den Händen zu halten, wird hier das richtige finden.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken, das ich vorab lesen  und somit sehr zeitnah eine Rezension einstellen konnte. Denn diesmal hat es auch bei mir etwas länger gedauert, bis ich das Buch ausgelesen hatte.

Ich finde es auch immer interessant, andere Rezensionen zu einem Buch zu lesen. Hier verlinke ich zu einer weiteren Vorableserin: Monis Zeitreise

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