Rezension – Preiselbeertage

Autorin: Stina Lund

Titel: Preiselbeertage

Genre: Roman

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 22. September 2017

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Polaris

Die Autorin Stina Lund wurde 1970 als Tochter einer deutschen Mutter und eines schwedischen Vaters in Vimmerby geboren. Sie wuchs in der Kleinstadt in Småland auf und verbrachte einen Großteil ihrer Kindheit in der Buchhandlung der Eltern. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Buchbinderlehre und studierte anschließend Buchwissenschaften. Danach arbeitete sie als freiberufliche Restauratorin. Nach der Geburt ihrer Zwillinge gab sie diese Tätigkeit auf und widmete sich dem Schreiben. Heute lebt Stina Lund mit Mann, Kindern und Hund in der Nähe von Münster.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Schweden: Das ist für Ariane das Land ihrer Kindheit, das Land mit dem roten Holzhaus ihrer Eltern am See, das Land der Preiselbeeren. Aber auch das Land, in dem sie nie wirklich zu Hause war, anders als ihre pragmatische Mutter und die lebensfrohe Schwester Jolante.
Seit Jahren war Ariane nicht mehr in Schweden. Gleich nach der Schule ist sie nach Deutschland ausgewandert, die ursprüngliche Heimat ihrer Eltern. Die waren nach der Wende aus der DDR nach Småland gezogen und sprachen nur selten von ihrem alten Leben.
Dann bekommt Ariane die Nachricht vom plötzlichen Tod ihres Vaters – und von einem Manuskript, das er ihr vererbt hat. Doch das scheint spurlos verschwunden. Gegen jede Vernunft geht Ariane zurück nach Schweden und hofft, dort endlich herauszufinden, wohin ihr Herz gehört.

Meine Meinung:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch gefunden, dass in einer Zeit spielt, die ich selber miterlebt habe. Allerdings habe ich das alles aus der Sicht einer Westdeutschen erlebt und so war es sehr interessant für mich zu lesen, wie es jungen Leuten erging, die in der DDR lebten.

Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt. In der Gegenwart dreht sich alles in erster Linie um Ariane, die erfährt, dass ihr Vater, der in Schweden lebt, verstorben ist. In der Vergangenheit erfahre ich alles, was im Leben der Mutter Ina passiert ist, der als junger Frau eine Ausreise nach Schweden erlaubt wurde. Diese Reise sollte sehr schicksalhaft werden und ein großes Geheimnis verbergen.

Auf jeden Fall fand ich es wirklich sehr unterhaltsam dieses Buch zu lesen. Der verstorbene Vater von Ariane wollte ein Buch schreiben und endlich die Wahrheit erzählen, was damals in der DDR und Schweden wirklich passiert ist. Das Manuskript, das er seinen Töchtern vererbt hat, blieb allerdings verschwunden. Mich hat die Geschichte von Anfang an gefesselt. Im Gegensatz zu Ariane habe ich alles geheimnisvolle erfahren und konnte mir ein Bild über die Geschehnisse machen. Wobei ich hier das Verhalten der Mutter einfach nicht verstehen konnte und auch nicht wollte. Wenn ich hier nun in Rätseln schreibe, dann liegt es daran, dass ich einfach nicht mehr über den Inhalt des Buches verraten möchte.

Fazit:
In diesem Buch findet sich auch ein Stück der deutschen Geschichte wieder, deshalb ist es auch sehr empfehlenswert für junge Leute, die erst nach der Wende geboren wurden und so gar keine Vorstellungen von dem Leben zu DDR-Zeiten haben. Aber auch allen anderen wird es bestimmt gefallen.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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