Die geheime Grotte von Garda

Autorin: Isabella Archan

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. März 2026

Seiten: 320

Herausgeber ‏ : ‎ Haymon Verlag




Über die Autorin:
Isabella Archan geborene Grazerin und nun Wahlkölnerin, spielte nach ihrer Schauspielausbildung an mehreren großen Häusern, wie etwa dem Wiener Volkstheater. Nicht nur auf den Theaterbühnen glänzte Archan mit ihrer Präsenz, sondern auch auf den Fernsehbildschirmen: in Serien wie der „Lindenstraße“ oder dem „Tatort Köln“. Ihre Faszination zu Krimis brachte sie 2014 schließlich selbst auf die Seite der Schreibenden. Hier führt sie unter anderem in der Reihe um die „MörderMitzi“ sowie seit 2025 mit dem Start der Reihe um Edwina Teufel am Gardasee selbst Regie. In „Die geheime Grotte von Garda“ gelingt es Edwina trotz gelobter Besserung wieder nicht, ihr Sabbatical in Ruhe zu genießen. Stattdessen findet sie sich erneut mitten in italienischen Mordermittlungen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Arrivederci/Nichtstun, ciao Verbrechen.
Nach einer turbulenten Anfangszeit möchte Edwina Teufel, Chefinspektorin aus Wien, nun endlich ihr zwangsverordnetes Sabbatical am Gardasee genießen. Doch der vermeintlich entspannte Ausflug nach Garda beschert ihr einen vier- und einen zweibeinigen Findling sowie ein Treffen mit Commissario Alceste, der ihr von einer Tragödie am Weinberg Cà della Ginevra erzählt. Auf der Suche nach den Eltern des ihr zugelaufenen, schweigsamen Jungen ahnt Edwina, dass dieser das Weingut kennt. Und weil sie nicht an Zufälle glaubt, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln.


Meine Meinung:
Chefinspektorin Edwina Teufel hat es sich ganz fest vorgenommen, sie will sich endlich entspannen und die Zeit am Gardasee so richtig genießen. Aber sie kann auch nicht raus aus ihrer Haut. Als sie feststellt, dass sich ein Junge anscheinend in Gefahr befindet, muss sie eingreifen und ihm helfen. Ich als Leserin weiß, dass die Mutter dem Sohn geraten hat, weg zu laufen und sich in Sicherheit bringen soll. Aber alles Weitere war für mich noch sehr rätselhaft.
Edwina bittet Commissario Adriano Alceste um Hilfe, der ihr zwar einen Tipp geben kann, wer sich um den Jungen kümmern könnte, aber ansonsten in Ermittlungen steckt. Also kümmert sich Edwina auch weiterhin um den Jungen, von dem sie nach und nach einiges erfährt. Aber ob das alles der Wahrheit entspricht, weiß sie nicht. Zufällig fallen Ortsnamen, mit denen auch Adriano zu tun hat. Sollte das alles etwa zusammenhängen?
Die Autorin hat dies alles sehr fesselnd beschrieben, aber für mich blieben die Zusammenhänge lange rätselhaft. Auf keinen Fall entwickelte sich das alles harmlos, im Gegenteil, es wurde nicht nur spannend, sondern auch lebensgefährlich.
Ein weiteres Mal hat mich Isabella Archan nicht nur gut unterhalten, sondern auch wieder an den Gardasee mitgenommen. Zu gerne möchte ich nun endlich auch mal an den See reisen und gehe auch davon aus, dass ich mich dort besser als Edwina erholen kann.


Fazit:
Auch im zweiten Buch, in dem Edwina irgendwie im Fall verstrickt ist, geht es spannend, aber für mich auch sehr rätselhaft zu. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und vermute, dass ich noch mehr über sie lesen werde.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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